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    <title> coachpascal</title>
    <link>https://paper.wf/coachpascal/</link>
    <description>Kinder- und Jugendtrainer</description>
    <pubDate>Sat, 09 May 2026 04:46:39 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>Warum ein Elternabend zu Saisonbeginn wichtig ist</title>
      <link>https://paper.wf/coachpascal/warum-ein-elternabend-zu-saisonbeginn-wichtig-ist</link>
      <description>&lt;![CDATA[Vertrauen aufbauen — von Anfang an&#xA;&#xA;Ein Elternabend ermöglicht es TrainerInnen und Vereinsverantwortlichen, gleich zu Beginn der Saison mit Eltern in den Dialog zu treten. So lernen Eltern das Trainerteam kennen, erfahren, wofür der Verein steht und mit welchen Zielen und Werten sie arbeiten wollen. Dieses erste persönliche Treffen legt den Grundstein für gegenseitiges Vertrauen — und das ist entscheidend für eine gute Zusammenarbeit während der Saison.&#xA;&#xA;Klarheit und Transparenz schaffen&#xA;!--more--&#xA;Viele Missverständnisse und Konflikte entstehen durch Unklarheit — über Trainingszeiten, Spielplan, Erwartungen oder Rollen. Ein Elternabend gibt dir die Gelegenheit, Regeln, Abläufe, Erwartungen und Rahmenbedingungen transparent darzulegen. Eltern wissen von Anfang an, worauf sie sich einstellen — und du gibst dir selbst eine Orientierung, an der du dich im Verlauf der Saison messen lassen kannst.&#xA;&#xA;Eltern als Partner gewinnen — statt Konfliktpotenzial&#xA;&#xA;Wenn Eltern verstehen, was der Verein und die Trainer wollen, und sehen, dass ihre Mitarbeit willkommen ist, werden sie eher zu unterstützenden Partnern. Das kann helfen, Probleme zu vermeiden — aber auch, Eltern aktiv einzubinden, z. B. als Helfende, UnterstützerInnen am Spielfeldrand oder in organisatorischen Belangen. So entsteht eine gemeinsame Verantwortung für das Team und das Vereinsleben.&#xA;&#xA;Gute Kommunikation als Basis für Entwicklung — sportlich und persönlich&#xA;&#xA;Eltern, die eingebunden sind und sich gut informiert fühlen, verstehen besser, warum Entscheidungen gefällt werden — etwa hinsichtlich Training, Spielzeiten oder Mannschaftsaufstellung. Das hilft, Rückfragen oder Konflikte im Nachhinein zu vermeiden. Außerdem stärkt es das Gemeinschaftsgefühl und das Verantwortungsbewusstsein — nicht nur bei den Kindern, sondern bei allen Beteiligten.&#xA;&#xA;Langfristige Bindung und Vereinskultur fördern&#xA;&#xA;Eine offene, respektvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und Verein trägt dazu bei, dass Familien sich willkommen fühlen. Das steigert die Bindung der Kinder an den Verein — und erhöht die Chance, dass sie dabei bleiben. Gleichzeitig wird die Vereinsphilosophie klar kommuniziert und kann von Beginn an mitgetragen werden.&#xA;&#xA;Welche Inhalte auf dem Elternabend thematisiert werden sollten&#xA;&#xA;Damit der Elternabend wirklich wirkt, empfiehlt es sich, ihn strukturiert und gut vorbereitet durchzuführen. Folgende Punkte sollten auf der Agenda stehen:&#xA;&#x9;•&#x9;Vorstellung des Trainerteams + Verein / Vereinsphilosophie&#xA;Wer sind wir, wofür stehen wir, was wollen wir mit dieser Mannschaft erreichen? Transparenz zu Werten, Zielen und sportlicher (aber auch menschlicher) Ausrichtung.&#xA;&#x9;•&#x9;Spiel- und Trainingspläne, Saisonablauf, organisatorische Aspekte&#xA;Trainingszeiten, Spielkalender, Fahrgemeinschaften, An- und Abreise, Ausrüstung, Versicherung, Erste-Hilfe-Konzept etc. So wissen alle, worauf sie sich einstellen müssen. &#xA;&#x9;•&#x9;Rollen und Erwartungen — für Spieler und Eltern&#xA;Was erwartet das Trainerteam von den Spielern — und was von den Eltern? Spielregeln, Verhalten, Unterstützung, Kommunikation. Klare Erwartungshaltung hilft, Missverständnisse zu vermeiden. &#xA;&#x9;•&#x9;Verhaltenskodex und Werte: Sportliche &amp; soziale Ziele&#xA;Nicht nur sportlicher Erfolg zählt — sondern Fairness, Respekt, Teamgeist, Spaß und Entwicklung. Eltern und Trainer sollten gemeinsame Werte formulieren und kommunizieren.&#xA;&#x9;•&#x9;Möglichkeiten zur Elternbeteiligung und Unterstützung im Verein&#xA;HelferInnen für Fahrten, Betreuung, Organisation, Snacks, Vereinsfeste — Eltern können aktiv mitgestalten. Solche Beteiligung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und entlastet TrainerInnen.&#xA;&#x9;•&#x9;Kommunikation &amp; Feedback: Wie und wann Eltern Fragen oder Bedenken äußern können&#xA;Offene Kommunikation von Anfang an: Kanäle (z. B. E-Mail, WhatsApp, App), Feedback-Regeln, regelmäßiger Austausch. So fühlen sich Eltern eingebunden und ernst genommen.&#xA;&#x9;•&#x9;Teamkultur &amp; Erwartungen an Eltern bei Spielen und Training&#xA;Eltern haben einen Einfluss — etwa durch ihr Verhalten am Spielfeldrand. Beim Elternabend kann geklärt werden, wie sie Kinder statt coachen unterstützen, wann sie Rücksicht nehmen sollen und welche Rolle sie spielen sollen.&#xA;&#xA;Warum der Aufwand sich lohnt — auch über die Saison hinaus&#xA;&#xA;Ein gut organisierter Elternabend zu Beginn spart auf lange Sicht viel Ärger, Missverständnisse und Zeit. Wenn klare Erwartungen und Regeln kommuniziert sind, entsteht eine Basis gegenseitigen Respekts und Zusammenarbeit — und Eltern werden eher zu Mitgestaltenden, nicht zu potentiellen Konfliktquellen. &#xA;&#xA;Außerdem stärkt eine gute Eltern-Einbindung die Bindung der Kinder an den Verein — nicht nur zum Sport, sondern zum gemeinsamen Miteinander und zur Gemeinschaft. Das kann langfristig helfen, den Verein lebendig zu halten und neue Familien zu gewinnen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h4 id="vertrauen-aufbauen-von-anfang-an" id="vertrauen-aufbauen-von-anfang-an">Vertrauen aufbauen — von Anfang an</h4>

<p>Ein Elternabend ermöglicht es TrainerInnen und Vereinsverantwortlichen, gleich zu Beginn der Saison mit Eltern in den Dialog zu treten. So lernen Eltern das Trainerteam kennen, erfahren, wofür der Verein steht und mit welchen Zielen und Werten sie arbeiten wollen. Dieses erste persönliche Treffen legt den Grundstein für gegenseitiges Vertrauen — und das ist entscheidend für eine gute Zusammenarbeit während der Saison.</p>

<h4 id="klarheit-und-transparenz-schaffen" id="klarheit-und-transparenz-schaffen">Klarheit und Transparenz schaffen</h4>



<p>Viele Missverständnisse und Konflikte entstehen durch Unklarheit — über Trainingszeiten, Spielplan, Erwartungen oder Rollen. Ein Elternabend gibt dir die Gelegenheit, Regeln, Abläufe, Erwartungen und Rahmenbedingungen transparent darzulegen. Eltern wissen von Anfang an, worauf sie sich einstellen — und du gibst dir selbst eine Orientierung, an der du dich im Verlauf der Saison messen lassen kannst.</p>

<h4 id="eltern-als-partner-gewinnen-statt-konfliktpotenzial" id="eltern-als-partner-gewinnen-statt-konfliktpotenzial">Eltern als Partner gewinnen — statt Konfliktpotenzial</h4>

<p>Wenn Eltern verstehen, was der Verein und die Trainer wollen, und sehen, dass ihre Mitarbeit willkommen ist, werden sie eher zu unterstützenden Partnern. Das kann helfen, Probleme zu vermeiden — aber auch, Eltern aktiv einzubinden, z. B. als Helfende, UnterstützerInnen am Spielfeldrand oder in organisatorischen Belangen. So entsteht eine gemeinsame Verantwortung für das Team und das Vereinsleben.</p>

<h4 id="gute-kommunikation-als-basis-für-entwicklung-sportlich-und-persönlich" id="gute-kommunikation-als-basis-für-entwicklung-sportlich-und-persönlich">Gute Kommunikation als Basis für Entwicklung — sportlich und persönlich</h4>

<p>Eltern, die eingebunden sind und sich gut informiert fühlen, verstehen besser, warum Entscheidungen gefällt werden — etwa hinsichtlich Training, Spielzeiten oder Mannschaftsaufstellung. Das hilft, Rückfragen oder Konflikte im Nachhinein zu vermeiden. Außerdem stärkt es das Gemeinschaftsgefühl und das Verantwortungsbewusstsein — nicht nur bei den Kindern, sondern bei allen Beteiligten.</p>

<h4 id="langfristige-bindung-und-vereinskultur-fördern" id="langfristige-bindung-und-vereinskultur-fördern">Langfristige Bindung und Vereinskultur fördern</h4>

<p>Eine offene, respektvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und Verein trägt dazu bei, dass Familien sich willkommen fühlen. Das steigert die Bindung der Kinder an den Verein — und erhöht die Chance, dass sie dabei bleiben. Gleichzeitig wird die Vereinsphilosophie klar kommuniziert und kann von Beginn an mitgetragen werden.</p>

<h4 id="welche-inhalte-auf-dem-elternabend-thematisiert-werden-sollten" id="welche-inhalte-auf-dem-elternabend-thematisiert-werden-sollten">Welche Inhalte auf dem Elternabend thematisiert werden sollten</h4>

<p>Damit der Elternabend wirklich wirkt, empfiehlt es sich, ihn strukturiert und gut vorbereitet durchzuführen. Folgende Punkte sollten auf der Agenda stehen:
    •   Vorstellung des Trainerteams + Verein / Vereinsphilosophie
Wer sind wir, wofür stehen wir, was wollen wir mit dieser Mannschaft erreichen? Transparenz zu Werten, Zielen und sportlicher (aber auch menschlicher) Ausrichtung.
    •   Spiel- und Trainingspläne, Saisonablauf, organisatorische Aspekte
Trainingszeiten, Spielkalender, Fahrgemeinschaften, An- und Abreise, Ausrüstung, Versicherung, Erste-Hilfe-Konzept etc. So wissen alle, worauf sie sich einstellen müssen.
    •   Rollen und Erwartungen — für Spieler und Eltern
Was erwartet das Trainerteam von den Spielern — und was von den Eltern? Spielregeln, Verhalten, Unterstützung, Kommunikation. Klare Erwartungshaltung hilft, Missverständnisse zu vermeiden.
    •   Verhaltenskodex und Werte: Sportliche &amp; soziale Ziele
Nicht nur sportlicher Erfolg zählt — sondern Fairness, Respekt, Teamgeist, Spaß und Entwicklung. Eltern und Trainer sollten gemeinsame Werte formulieren und kommunizieren.
    •   Möglichkeiten zur Elternbeteiligung und Unterstützung im Verein
HelferInnen für Fahrten, Betreuung, Organisation, Snacks, Vereinsfeste — Eltern können aktiv mitgestalten. Solche Beteiligung stärkt das Gemeinschaftsgefühl und entlastet TrainerInnen.
    •   Kommunikation &amp; Feedback: Wie und wann Eltern Fragen oder Bedenken äußern können
Offene Kommunikation von Anfang an: Kanäle (z. B. E-Mail, WhatsApp, App), Feedback-Regeln, regelmäßiger Austausch. So fühlen sich Eltern eingebunden und ernst genommen.
    •   Teamkultur &amp; Erwartungen an Eltern bei Spielen und Training
Eltern haben einen Einfluss — etwa durch ihr Verhalten am Spielfeldrand. Beim Elternabend kann geklärt werden, wie sie Kinder statt coachen unterstützen, wann sie Rücksicht nehmen sollen und welche Rolle sie spielen sollen.</p>

<h4 id="warum-der-aufwand-sich-lohnt-auch-über-die-saison-hinaus" id="warum-der-aufwand-sich-lohnt-auch-über-die-saison-hinaus">Warum der Aufwand sich lohnt — auch über die Saison hinaus</h4>

<p>Ein gut organisierter Elternabend zu Beginn spart auf lange Sicht viel Ärger, Missverständnisse und Zeit. Wenn klare Erwartungen und Regeln kommuniziert sind, entsteht eine Basis gegenseitigen Respekts und Zusammenarbeit — und Eltern werden eher zu Mitgestaltenden, nicht zu potentiellen Konfliktquellen.</p>

<p>Außerdem stärkt eine gute Eltern-Einbindung die Bindung der Kinder an den Verein — nicht nur zum Sport, sondern zum gemeinsamen Miteinander und zur Gemeinschaft. Das kann langfristig helfen, den Verein lebendig zu halten und neue Familien zu gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/coachpascal/warum-ein-elternabend-zu-saisonbeginn-wichtig-ist</guid>
      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 09:19:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Trainerlehrverhalten</title>
      <link>https://paper.wf/coachpascal/trainerlehrverhalten</link>
      <description>&lt;![CDATA[Das Trainerlehrverhalten beinhaltet Erklären, Demonstrieren Beobachten und Korrigieren.&#xA; &#xA;Erklären&#xA;Beim Erklären solltet ihr die volle Aufmerksamkeit der Gruppe oder der Einzelperson haben. Erklärt wird erst, wenn Ruhe in der Trainingsgruppe ist. Ihr steht so vor der Gruppe, dass ihr alle im Blick habt und von allen gut gesehen werdet. Manchmal sollte man auch auf Kleinigkeiten achten. !--more-- Zum Beispiel ist es besser, wenn die Gruppe die Sonne im Rücken hat. In eurem Rücken sollte nach Möglichkeit keine Ablenkung wie etwa eine andere Trainingsgruppe oder gar ein Spiel sein. Störungen sollten konsequent unterbunden werden. Erklärt ihr im Training die nächste Übungs- oder Spielform gilt: erst stellen, dann erklären. Nichts ist als SpielerIn schwieriger, als von ausserhalb auf die Übung zu schauen und den Ablauf zu verstehen.&#xA;Beim Erklären -insbesondere von Übungen- denkt aber auch daran: weniger ist mehr. Quält eure SpielerInnen nicht mit langen Monologen. Kommt schnell in die Demonstration.&#xA;&#xA;Demonstrieren&#xA;Grundsätzlich macht der Trainer die Übungen vor. Dies ist wichtig, da nicht alle SpielerInnen, gerade den Jüngeren fällt es häufig schwer, nur anhand der Erklärung die Übung verstanden haben. Sollten eure technischen Fähigkeiten nicht ausreichen, um Übungen vor zu machen, könnt ihr auch einen SpielerIn die Übungen demonstrieren lassen. Übungsformen könnt ihr zu Beginn einmal mit Simultanchoaching langsam durchlaufen lassen. Anschliessend zieht ihr euch zum Beobachten zurück.&#xA;&#xA;Beobachten&#xA;Als Trainer beobachtet ihr immer von ausserhalb. Dabei habt ihr alle SpielerInnen im Blick. Während des Beobachtens wird nicht korrigierend eingegriffen. Nehmt euch Zeit und gebt auch euren SpielerInnen Zeit in der Übung anzukommen. Beobachtet welche Fehler von mehreren gemacht werden und welche Fehler individuell von Einzelnen begangen werden. Habt ihr einen Überblick über die Fehler, geht es ans Korrigieren.&#xA;&#xA;Korrigieren&#xA;Grundsätzlich gilt bei der Korrektur, dass man nur wesentliche Fehler anspricht. Mit zunehmenden Niveau der Trainingsgruppe geht man nach und nach in die Details. Eventuell reicht es aus, den Ablauf erneut zu erklären und zu demonstrieren. Allgemeine Fehler werden vor der Gruppe besprochen. Wohingegen individuelle Fehler im Einzelgespräch korrigiert werden. Ihr müsst als Coach nicht zeigen, was ihr alles wisst, ihr sollt euren SpielerInnen dabei helfen, besser zu werden. Dies gelingt am Besten, indem ihr mit der Gruppe oder der Einzelperson die Lösungen gemeinsam erarbeitet. Stellt ihr die richtigen Fragen, erkennen die SpielerInnen meist selbst, welche Lösungen sich anbieten. Ich schreibe auch bewusst in der Mehrzahl, da es häufig nicht die eine Lösung gibt. es gibt mehrere und die Gruppe oder Einzelpersonen muss die für sich passende Lösung finden. &#xA;Korrigieren heisst selbstverständlich auch nicht, dass man nur die Fehler benennt, zu mehr Konzentration auffordert oder allgemeine Handlungsempfehlungen gibt.&#xA;  konzentriere dich&#xA;  spiel einen sauberen Pass&#xA;  lauf nicht ins Abseits&#xA;sind Äusserungen die deinen SpielerInnen nicht dabei helfen, ähnliche Situationen besser zu lösen. Erkläre ihnen was ein sauberer Pass ist, zeige ihnen wie sie vermeiden ins Abseits zu laufen.&#xA;Beim Spiel und auch im Training müssen wir uns immer fragen, hilft es dem Spieler was ich gerade rein rufe oder ihm sage. Sicherlich kann ich kleine Hinweise geben, aber sobald ich coache muss es Ziel sein, eine Verbesserung für zukünftige Situationen zu erreichen. Die kleinen Hinweise sind idealerweise Codewörter, die meine Mannschaft kennt, weil sie vorher im Coaching für bestimmte Situationen verwendet wurden. Diese Codewörter dienen für jeden Einzelnen nur dazu, seine momentane Handlung zu überprüfen oder eventuell an Vorgaben zu erinnern. &#xA;Hierzu vielleicht ein Beispiel. Als wir mit unserer E-Jugend das Freilaufverhalten geübt haben, haben wir uns dem Bild des Balls als Sonne bemüht. Solange ich im (Deckungs)Schatten stehe und die Sonne mich nicht anscheinen kann, kann ich nur schwer angespielt werden. Im Spiel oder Training reicht ein &#34;wo ist die Sonne&#34; oder &#34;denkt an den Schatten&#34; aus, um die Spieler an das richtige Verhalten zu erinnern.&#xA; ]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Trainerlehrverhalten beinhaltet Erklären, Demonstrieren Beobachten und Korrigieren.</p>

<h4 id="erklären" id="erklären">Erklären</h4>

<p>Beim Erklären solltet ihr die volle Aufmerksamkeit der Gruppe oder der Einzelperson haben. Erklärt wird erst, wenn Ruhe in der Trainingsgruppe ist. Ihr steht so vor der Gruppe, dass ihr alle im Blick habt und von allen gut gesehen werdet. Manchmal sollte man auch auf Kleinigkeiten achten.  Zum Beispiel ist es besser, wenn die Gruppe die Sonne im Rücken hat. In eurem Rücken sollte nach Möglichkeit keine Ablenkung wie etwa eine andere Trainingsgruppe oder gar ein Spiel sein. Störungen sollten konsequent unterbunden werden. Erklärt ihr im Training die nächste Übungs- oder Spielform gilt: erst stellen, dann erklären. Nichts ist als SpielerIn schwieriger, als von ausserhalb auf die Übung zu schauen und den Ablauf zu verstehen.
Beim Erklären -insbesondere von Übungen- denkt aber auch daran: weniger ist mehr. Quält eure SpielerInnen nicht mit langen Monologen. Kommt schnell in die Demonstration.</p>

<h4 id="demonstrieren" id="demonstrieren">Demonstrieren</h4>

<p>Grundsätzlich macht der Trainer die Übungen vor. Dies ist wichtig, da nicht alle SpielerInnen, gerade den Jüngeren fällt es häufig schwer, nur anhand der Erklärung die Übung verstanden haben. Sollten eure technischen Fähigkeiten nicht ausreichen, um Übungen vor zu machen, könnt ihr auch einen SpielerIn die Übungen demonstrieren lassen. Übungsformen könnt ihr zu Beginn einmal mit Simultanchoaching langsam durchlaufen lassen. Anschliessend zieht ihr euch zum Beobachten zurück.</p>

<h4 id="beobachten" id="beobachten">Beobachten</h4>

<p>Als Trainer beobachtet ihr immer von ausserhalb. Dabei habt ihr alle SpielerInnen im Blick. Während des Beobachtens wird nicht korrigierend eingegriffen. Nehmt euch Zeit und gebt auch euren SpielerInnen Zeit in der Übung anzukommen. Beobachtet welche Fehler von mehreren gemacht werden und welche Fehler individuell von Einzelnen begangen werden. Habt ihr einen Überblick über die Fehler, geht es ans Korrigieren.</p>

<h4 id="korrigieren" id="korrigieren">Korrigieren</h4>

<p>Grundsätzlich gilt bei der Korrektur, dass man nur wesentliche Fehler anspricht. Mit zunehmenden Niveau der Trainingsgruppe geht man nach und nach in die Details. Eventuell reicht es aus, den Ablauf erneut zu erklären und zu demonstrieren. Allgemeine Fehler werden vor der Gruppe besprochen. Wohingegen individuelle Fehler im Einzelgespräch korrigiert werden. Ihr müsst als Coach nicht zeigen, was ihr alles wisst, ihr sollt euren SpielerInnen dabei helfen, besser zu werden. Dies gelingt am Besten, indem ihr mit der Gruppe oder der Einzelperson die Lösungen gemeinsam erarbeitet. Stellt ihr die richtigen Fragen, erkennen die SpielerInnen meist selbst, welche Lösungen sich anbieten. Ich schreibe auch bewusst in der Mehrzahl, da es häufig nicht die eine Lösung gibt. es gibt mehrere und die Gruppe oder Einzelpersonen muss die für sich passende Lösung finden.
Korrigieren heisst selbstverständlich auch nicht, dass man nur die Fehler benennt, zu mehr Konzentration auffordert oder allgemeine Handlungsempfehlungen gibt.
&gt; konzentriere dich
&gt; spiel einen sauberen Pass
&gt; lauf nicht ins Abseits
sind Äusserungen die deinen SpielerInnen nicht dabei helfen, ähnliche Situationen besser zu lösen. Erkläre ihnen was ein sauberer Pass ist, zeige ihnen wie sie vermeiden ins Abseits zu laufen.
Beim Spiel und auch im Training müssen wir uns immer fragen, hilft es dem Spieler was ich gerade rein rufe oder ihm sage. Sicherlich kann ich kleine Hinweise geben, aber sobald ich <em>coache</em> muss es Ziel sein, eine Verbesserung für zukünftige Situationen zu erreichen. Die kleinen Hinweise sind idealerweise Codewörter, die meine Mannschaft kennt, weil sie vorher im Coaching für bestimmte Situationen verwendet wurden. Diese Codewörter dienen für jeden Einzelnen nur dazu, seine momentane Handlung zu überprüfen oder eventuell an Vorgaben zu erinnern.
Hierzu vielleicht ein Beispiel. Als wir mit unserer E-Jugend das Freilaufverhalten geübt haben, haben wir uns dem Bild des Balls als Sonne bemüht. Solange ich im (Deckungs)Schatten stehe und die Sonne mich nicht anscheinen kann, kann ich nur schwer angespielt werden. Im Spiel oder Training reicht ein “wo ist die Sonne” oder “denkt an den Schatten” aus, um die Spieler an das richtige Verhalten zu erinnern.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/coachpascal/trainerlehrverhalten</guid>
      <pubDate>Tue, 08 Nov 2022 11:34:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Anforderungen an Fußballtrainer im Nachwuchsbereich</title>
      <link>https://paper.wf/coachpascal/anforderungen-an-fussballtrainer-im-nachwuchsbereich-l9x1</link>
      <description>&lt;![CDATA[Trainer sind Vorbilder! Sie haben die Verpflichtung Kinder und Jugendliche positiv zu beeinflussen. Für Kinder und Jugendliche steht der Spaß an erster Stelle, daneben ist aber auch ein richtiges, altersgerechtes Training erforderlich.&#xA;&#xA;Die Nachwuchstrainer und -betreuer eines Vereins verstehen sich als Team. Sie sind sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen bewusst und haben in allen Bereichen eine Vorbildfunktion. &#xA;&#xA;Trainer haben auf Grund ihrer Vorbildfunktion dafür zu sorgen, dass sie in der Öffentlichkeit den Verein positiv repräsentieren. Gleichzeitig ist selbstverständlich, dass die Trainer pünktlich und zuverlässig beim Training und Spiel erscheinen und sich entsprechend vorbereitet haben.&#xA;Gegenüber den Spielern, Eltern, und Schiedsrichtern wird Wert auf eine positive Kommunikation gelegt.&#xA;!--more--&#xA;Der Nachwuchstrainer&#xA;achtet das FairPlay, vor allem auch gegenüber Gegner, Schiedsrichter und Zuschauer&#xA;ist Vorbild und identifiziert sich mit dem Jugendkonzept, den Leitgedanken und Verhaltensregeln&#xA;repräsentiert den Verein nach außen und trägt für ein dementsprechendes Verhalten, Auftreten und Erscheinungsbild sorge&#xA;ist teamfähig, kritikfähig, kooperativ und fördert den Teamgeist&#xA;tauscht sich mit anderen Teams im Verein regelmäßig über mögliche Spielerwechsel aus&#xA;ist offen, lernbereit und nimmt an Trainersitzungen und angebotenen Aus- und Fortbildungen teil&#xA;organisiert bei Abwesenheit rechtzeitig eine Vertretung für sich. Kein Training oder Spiel fällt aus&#xA;bietet ein abwechslungsreiches und altersgemäßes Training an&#xA;stellt die Freude am Fußball und die Ausbildung eines jeden Spielers in den Vordergrund seines Handelns&#xA;behandelt alle Spieler gleich, unabhängig von ihren spielerischen Qualitäten&#xA;achtet darauf, dass alle Kabinen – auch beim Auswärtsspiel – ordentlich verlassen werden&#xA;leitet seine Spieler an, sorgsam mit Vereinseigentum umzugehen&#xA;ist im Besitz einer Trainerlizenz oder hat das Bestreben, diese zu erwerben&#xA;&#xA;Neben dem sportlichen Aspekt ist der Trainer auch immer Ansprechpartner bei Problemen und auch kleinen Dingen des Alltags, das wird umso bedeutender, wenn man weiß, dass der Trainer als Vertrauensperson in Umfragen knapp hinter den Eltern und deutlich vor den Lehrern liegt.&#xA;Dessen müssen sich die Trainer in ihrem Verhalten gegenüber den Kindern und Jugendlichen immer bewusst sein.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trainer sind Vorbilder!</strong> Sie haben die Verpflichtung Kinder und Jugendliche positiv zu beeinflussen. Für Kinder und Jugendliche steht der Spaß an erster Stelle, daneben ist aber auch ein <em>richtiges</em>, altersgerechtes Training erforderlich.</p>

<p>Die Nachwuchstrainer und -betreuer eines Vereins verstehen sich als Team. Sie sind sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen bewusst und haben in allen Bereichen eine Vorbildfunktion.</p>

<p>Trainer haben auf Grund ihrer Vorbildfunktion dafür zu sorgen, dass sie in der Öffentlichkeit den Verein positiv repräsentieren. Gleichzeitig ist selbstverständlich, dass die Trainer pünktlich und zuverlässig beim Training und Spiel erscheinen und sich entsprechend vorbereitet haben.
Gegenüber den Spielern, Eltern, und Schiedsrichtern wird Wert auf eine positive Kommunikation gelegt.
</p>

<h3 id="der-nachwuchstrainer" id="der-nachwuchstrainer">Der Nachwuchstrainer</h3>
<ul><li>achtet das FairPlay, vor allem auch gegenüber Gegner, Schiedsrichter und Zuschauer</li>
<li>ist Vorbild und identifiziert sich mit dem Jugendkonzept, den Leitgedanken und Verhaltensregeln</li>
<li>repräsentiert den Verein nach außen und trägt für ein dementsprechendes Verhalten, Auftreten und Erscheinungsbild sorge</li>
<li>ist teamfähig, kritikfähig, kooperativ und fördert den Teamgeist</li>
<li>tauscht sich mit anderen Teams im Verein regelmäßig über mögliche Spielerwechsel aus</li>
<li>ist offen, lernbereit und nimmt an Trainersitzungen und angebotenen Aus- und Fortbildungen teil</li>
<li>organisiert bei Abwesenheit rechtzeitig eine Vertretung für sich. Kein Training oder Spiel fällt aus</li>
<li>bietet ein abwechslungsreiches und altersgemäßes Training an</li>
<li>stellt die Freude am Fußball und die Ausbildung eines jeden Spielers in den Vordergrund seines Handelns</li>
<li>behandelt alle Spieler gleich, unabhängig von ihren spielerischen Qualitäten</li>
<li>achtet darauf, dass alle Kabinen – auch beim Auswärtsspiel – ordentlich verlassen werden</li>
<li>leitet seine Spieler an, sorgsam mit Vereinseigentum umzugehen</li>
<li>ist im Besitz einer Trainerlizenz oder hat das Bestreben, diese zu erwerben</li></ul>

<p>Neben dem sportlichen Aspekt ist der Trainer auch immer Ansprechpartner bei Problemen und auch <em>kleinen</em> Dingen des Alltags, das wird umso bedeutender, wenn man weiß, dass der Trainer als Vertrauensperson in Umfragen knapp hinter den Eltern und deutlich vor den Lehrern liegt.
Dessen müssen sich die Trainer in ihrem Verhalten gegenüber den Kindern und Jugendlichen immer bewusst sein.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/coachpascal/anforderungen-an-fussballtrainer-im-nachwuchsbereich-l9x1</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Nov 2022 18:33:34 +0000</pubDate>
    </item>
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