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#Solarpunk: Bärlauchgeld und Ökonauten — 11.6.2024

Bärlauchgeld ==============

Das Bärlauchgeld ist gerade frisch. Vor der Blüte ist es besonders wertvoll, Auch in der Suppe. Im Frühling ist zwar prinzipiell Inflation, Zeit großer Investitionen.. das Geld landet aber auch schnell im Kochtopf. Einfach zu lecker. Die Altbestänmde aus dem letzten Jahr werden in Freudenfeuern verbrannt. Der Geruch ist Allgegenwärtig – stinkt Geld oder nicht, das ist immernoch eine Preisfrage.

Im Winter wird Bezahlen dann wieder mühsam sein,


handabdruck, regenwolke, musiknote, fahrrad, krückstock, Suppentopf 

Mein Fahrrad lehnt an der Bushaltestelle, in die ich mich gerade noch flüchten hab können. Zugegeben die Gewitterwolken hatten mich schon eine Weile eingekreist und bis zum Wolkenbruch war es nur eine Frage der Zeit. Diese Bushaltestelle ist im Nirgendwo, wo die Landschaft sich vom Tagebau erholt, sie rostet. Das Prasseln des regens klingt wie ein Jazzschlagzeug auf das ein Krückstock einruderte. Brrb, dlibbdlibb Bribbibb, drrp. Nach ein paar Löffeln, verschließe ich den Thermos-Suppentopf wieder und greife stattdessen zum Ukulelebass. Regen hat eben doch eine reinigende Wirkung - – die Radtour war letztlich genau das richtige um den Kopf frei zu kriegen. Eine halbe Stunde später war der neue Track im Kästchen. Sich zum Tun aufraffen ist erfrischend.

Demokratische Schulstunde – Wasserkraft – Ökonaut


Michel wirbelte nur so durchs Klassenzimmer und schwärmte vom Ökonauten. Die Hauptfigur einer Jugendserie, die in Biologische Phänomene eintauchen konnte. Phosphoreszierende Algenwälder, Farb und Form wandelnde Oktopusse, raffinierte Raben, und Insekten die als überlebensstrategie alle Primzahl Jahre wiederkehren.

Ältere Schüler hatten sich zusammen getan um eine Episode über verzweigte Flussysteme zu erfinden, die sich unaufhaltsam ihren Weg sogar durch Felsen bahnen. Denn eigentlich sollte gerade elementares Wissen zu Wasserkraft vermittelt werden.

Handabdruck, Biene, Joystick, Kinderwagen, Baumhaus, Suppentopf


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Joshua lenkte die Aggro-Biene die über den Bildschirm surrte geschickt, mit den Joystick durch das Spiellevel. Der Spielecharakter hatte ein Handsymbol auf dem Rücken. Für Lisa war es da schlüssig, dass der Wirre Zauberer mit dem Suppentop als Hut, der von seinem Baumhaus aus versuche das Gesehen zu dirigieren Saruman hieß. mit ihrem mobilen Endgerät, ergänzte sie noch ein paar Schmetterlinge die von Elrond dem Menschenfreund unterstützt wurden als Gegenspieler der Uru-Kai.

Auf alte Geschichten zurück zu greifen beschleunigte den Prozess und half der Koherenz. Und Joshua würde erst in ein paar Jahren drauf kommen den Herrn der Ringe zu lesen, für ihn schien also alles wirr und neu.

Gut, so hatte sie Zeit für einen Spaziergang mit Marin im Kinderwagen.


Es was? Regnet Uran aber wozu Uboot.

14.5.2024

Hmm, schreiben schmeckt. nach Sommer. nach mehr. MOTIVATION

leise, erwartungen ganz nah. Eine Tür die man öffnen möchte.. aber hat man den Schlüssel dabei? Quietscht sie? Lugt man nur durch den Spalt um einen Blick dahinter zu erhaschen? Leise. Oder fliegt sie munter auf, gibt die bunte Welt dahinter preis. in die man sich schwingt.

Eine Tür mit einer Schaukel in eine zukunft, voller Vogelgezwitscher, Baumrauschen.. und spannenden qniffligen Problemen.

An denen man anbeissen möchte, um daran zu knabbern. Sie zu wenden und zu drehen wie den Türknauf.

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Charaktere ======

beziehungen — connection

ambivalent – weder held noch antiheld

nicht abgeschlossen

Charakter ========= Mittelalter Mann mit hut. Eher expitition.

schlaxig, fahrig. etwas verstreut.

kreativ mit einschränkung, weniger nützliche technik. Antiquiertes. Detailverliebt.

Vorsichtige beziehungen. intensive dialoge in sporadischen begegnungen – vergisst kontakte zu knüpfen.

fährt eine gallopping goose.

verhandlungsgesckick.

================ Charaktere begegnen sich ================

Begegnung am Bahnhofsvorplatz Diese Begegnung neulich ging ihm nicht aus dem Kopf.

Er war gerade am Bahnhof und hatte Aufenthalt bis zur nächsten Fahrt mit FancescaFortuna seiner Gallopping Goose. Der Reisende war entspannt und voller Faszination. Insgeheim teilte er diese, denn Brangenfeld war nur auf den ersten Blick eine gewöhnliche Kleinstadt. Der Fremde hatte eine Taschenuhr die Matheo seinerseits faszinierte. Obwohl diese art der frühen Kreislaufwirtschaftsuhren nicht seine spezialität waren, erkannte ehr die feudalen merkmale. Eine sonderbare Kombination, denn Adel hatte seit lagem keine Rolle mehr in der Gesellschaft. Mit eben den gewissen Fußnoten in entlegeneren und entrückten Gegenden der Welt. Der Austausch war so spannend, da der Fremde auf eigene scharfe weise den Bahnhofsvorplatz beobachtete. Die Bäume, Sträucher, Gärtchen und das Bahnhofsgebäude. Eine ganz eigene Perspektive.

Gleichzeitig hörte er aktiv Matheos Beschreibung seiner Uhr zu, als wär ihm etwas völlig neues Eröffnet worden. Ihre Sinne schienen verwoben.

Leider hatte er auch dieses mal vergessen nach dem Kontakt zu fragen.. und so war der Fremde dahin.

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liebe geht durch den magen und die liebe ist kaputt gegangen

Topf – Blume – Hängematte – Fahrrad – zerbrochenes Herz =============================

Die zerreissende Ungewissheit. Das zehrende nicht allzuviel. Und die Stille. In der sowohl das Ende hallt wie auch eine Pause, die man nicht unterbrechen möchte.

Leas fahrrad stand verkehrtherum am Straßenrand. Auch hier eine Pause. Nach einem ersten kritischen Blick hatte sie die Hängematte aufgespannt.. und gekocht. Die Panne war nicht allzu tragisch, aber ohne Mahlzeit zu mürbend.

Sie stocherte mit ihrem Holzlöffel im einfachen Nudelgericht in dem Farbtupfer der Kapuzinerkressen vom Wegesrand leuchteten. Ein lächelt huschte über ihre Lippen. Sie mochte sein Rezept und das war ein Gewinn.

Der gefüllte Magen hatte dann, wie erwartet einen Mittagsschlaf zur Konsequenz. Sie döste Fahrig, wieder eine dieser netten Begegnungen. Gewohnt einfach innerhalb der Komfortzone. Dann plötzlich ein Kuss auf ihren Lippen.

Sie öffnete die Augen – es war grau geworden.

Demokratische Schulstunde Ein kunterbuntes Treiben. Schweißtreibend.

Die ganze Schule war ausser Rand und Band, denn es war die Woche des großen Kongress aller Jahrgangsstufen.

Ein wichtiges Element um Koherenz über mehrere Jahre hinweg zu etablieren.

Das durcheinander entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Koreographie mehrere Methoden des Austauschs.

Der Kongress des letzten Jahres hatte seine Präferenzen weitergegeben.

So wurden unterschiedliche Themen, von Akut bis Philosophisch angegangen und ausgetauscht.

Augsburg ist von hier, den westlichen Wäldern, aus betrachtet ein wildes Durcheinander. Grüne Wipfel eifern mit Solarzellen um die Wette, beim Recken in richtung Sonne. Weiter draussen tummeln sich Windräder. Ich sitze auf meiner Hängematte und lass die Füße baumeln.. da, der Perlachurm ist zu erkennen und die belaubte Krone des Klimacamps, das ihn um wenig überragt. Die Strukturen sind verwachsen. Das selbe gilt für das Umland, in dem Holzwindräder, kleine Wälder mit Lichtungen die Landschaft prägen. Ein zusammenwirken von Drohnen, Menschen und Pferden schafft es Landwirtschaft in diesem neuen Format nachhaltig zu beackern. Auch wenn es viel zu heiß ist, nach vorindustriellen Maßstäben, bin ich guter Dinge, dass wir in ein paar Jahrhunderten das geerbte CO2 aus der Atmosphaere entfernt haben werden. Ich genieße die Pause zwischen den Stürmen und lass mich zurück in die Hängematte gleiten.

Blubbern, blubbern aus der Tiefe. Stephan sah aufgebracht ins schwarze Wasser, in dem funzlige Beleuchtung Farben auf emporkommende Luftblasen malte. Die Grotte, suchte er regelmäßig auf um ein wenig zur Ruhe zu kommen, wenn ihm wieder etwas über die Leber gelaufen war.

Das leise, tiefe blubbern entsprach in aller Regel dem Gemüt mit dem er ging. Die wilden Farben das mit dem er kam.

Gelegentlich fand er Gesellschaft, in der Installation zu schweigen hatte sich als stilles Gestz etabliert.

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Demokratische Schulstunde


Gerlinde entnahm ihren Notizen, die Regeln, die sich Klasse Tunfisch gerade auferlegt hatte. Das Begrüßungsritual war dabei Nebensache, die Spielregeln für Zusammenarbeit waren nach nun drei Jahren Fortführender Schule auch nicht allzu fluide. Auch wenn die Schüler eigenverantwortlich handelten, war es eine Geste der Achtung und Freundlichkeit für eine Vertretungsstunde informiert zu sein.

Die ersten Fragen zum Fachlichen ließen ihre Nervosität dann auch verschwinden.

Sprechblase – Wassertropfen, Hängematte, Kinderwagen, Fahrrad ============================================================

Der Tag hatte zu sommerlich angefangen um auf den Wetterbericht zu hören. Jetzt, draussen im Grünen, an einer Lichtung an der Bäume sich mit mittelhohen Nutzpflanzen abwechseln, hat mich dann aber doch das aufziehende Grau eingeholt. Ich wische mir den ersten, dicken Regentropfen von der Stirn und mache mich ans Zusammenpacken.

Rascheln und rumpeln nähert sich.

Ich erkenne ein Fahrrad – überdacht mit Solarpanelen und mit einem Beiwagen, der schwer nach einem Kinderwagen aussieht. Ich winke, rufe “Guten Tag”.

Das Vehikel wird langsamer, während der Regen zum Wolkenbruch wird. “Bist du scharf auf die Dusche – oder sollen wir zusammen den Regenschauer ausharren” – “Ich wäre wahrlich dankbar nicht klatsch nass zu werden”.

So haben wir uns unter die Solarpanele gesetzt.

  • Crowdsourcing - ==================

nicht zu verwechseln Crowdsurfing, Crowdfunding

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Der Klapperatismus schnaubt motiviert vor sich hin. Zwischendurch faucht er wie ein Drächelein.

Ophelia rückte die Brille auf der Nase zurecht,stoppte die Aufzecihnung. Leute, ich bin mir nicht sicher ob das so praktikabel ist, wie ihrs beschrieben habt. wenn ich mir überlege, dass ich mit dieser Drohne was transportieren möchte, das eventuell auch ankommen soll???

Der Bauplan an ihrer Wand leuchtete an fünf stellen auf. Sie verzwirbelte ein paar Würzeln zu einem dichteren Strang. Vielleicht musste die Drohne auch einfach noch ein paar Monate zusammenwachsen.

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Hängematte, Schneckenhaus, Vogel, Topf, Kinderwagen

Ein Vogel zwitschert aufgebracht. Widerwillig wuchte ich mich aus meiner Hängematte und mach mich mit dem Kinderwagen auf. Der Weg windet sich im Schatten von hochgewachsenem Gesträuch, durch eine Wiese dichten Unkrauts. Es summt und duftet. Die kleine Liese schläft glücklicherweise seelig, während die Räder des Kinderwagens über Wurzeln und Steine hoppeln. Einen kurzen Moment sieht man das Scheckenförmige Haus, das sich aus Solarzellen geschichtet in die Welt kringelt. Knarzend öffnet sich die Tür. im inneren ist es unerwartet kühl. Gleich die zweite Türe rechts unter dem sich verengenden Punkt des Schneckenhaus ist die Küche. Spiegel haben hier Sonnenlicht gefangen und der Inhalt des Topfs brodelt. Es duftet nach Thymian, Rosmarin und Kartoffeln.

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Elfenlegion

Drausen duscht es. Unter dem grauen Dämmerlicht peitscht der Regen. Doch hier drinnen gibt es Tee, sanft warmes LED Licht und ich schmeisse feierlich meinen Computer an. Klar, bei dem Sauwetter hat die Elfenlegion hochbetrieb. Ich checke die hitzig debattierte Begriffe und werfe ein Werkzeug der Gemeinschaft für konstruktive digitale Kommunikation an. Das Wir aus Beiträgen entwirrt sich in Gesprächsfäden Farbig hervorgehoben sehe ich wo die Elfen sich tummeln und suche mir ein noch dunkles Eck. Mit ein wenig Humor entspane ich die Lage. Glücklicherweise ist Desinformation schon lang kein Problem mehr.

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Wassertropfen, Heurschecke (Maiskolben), Hängematte, Kochtop (Eimer), Schaukelstuhl

Blibb, Blibb.. Seufz. Man sollte doch mal sehen wo das Wasser hier reinkommt – raunt Machmut aus seiner Hängematte. Genervt rücke ich den Topf so, dass er das Wasser auffängt. Andere Lücken in dieser Bruchbude sind aber eigentlich ganz sympathisch.. so hat man einen guten Blick auf die Gegend. Ich nehme mir eine krosse Heuschrecke vom Teller und lass mich zurück in meinen Schaukelstuhl gleiten. Das Blätterdach, über den maroden Ziegeln ist wohl doch noch nicht ganz dicht, aber wer ist das schon? Mein Blick schweift kurz zu Machmut, der gerade einen Grashalm von der Wand gezupft hat und nun genüßlich darauf rumkaut. Der Mais vor dem Fenster sieht auch schon saftig aus – der freut sich über den Regen. Ohne das Blibb, blibb würde ich das auch tun..

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Earthship

Wir sind gelandet. Laut schnaufend lass ich mich auf den bunten Teppich fallen – blinsle durch die Fensterfront der Abendsonne entgegen. Im Becken hinter mir blubbert es leise. Die Maschinen surren in ihrem gewohnten, gleichmäßigen Kreislauf. Das Buntglas der Flaschen, lässt warme Farbkleckse auf den Boden sickern. Ein wenig kommt man sich schon vor wie auf einem betagten Schiff, das behäbig seinen Weg durch die Zeit bahnt. Aber ich komme hier zur Ruhe, nicht vom Fleck. Die Ideen, die ich hier ausbrüte kommen erst an der frischen Luft ans Tageslicht.