<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
  <channel>
    <title>armut &amp;mdash; Janus Newstrujew</title>
    <link>https://paper.wf/newstrujew/tag:armut</link>
    <description>Gedanken, die nicht in einen Mastodon-Tröt passen&lt;a href=&#34;https://autistics.life/@Newstrujew/&#34; rel=&#34;me&#34;&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <pubDate>Sat, 02 May 2026 17:27:10 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>&#34;Also wenn X selber ein paar Monate von Hartz IV leben müsste, dann...&#34;</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/also-wenn-x-selber-ein-paar-monate-von-hartz-iv-leben-musste-dann</link>
      <description>&lt;![CDATA[#armut #macht&#xA;&#xA;Dann würde sich genau gar nichts ändern. Oder X wäre sogar noch mehr davon überzeugt, dass es alle aus Hartz IV schaffen können, wenn sie sich nur mehr anstrengen.&#xA;&#xA;Das Problem mit der Armut ist nicht bloß das fehlende Geld. Es ist auch das Fehlen der Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit etwas zum Besseren ändern kann. Es ist die Abhängigkeit vom guten Willen des Staates und seiner Bediensteten. Es ist die Verurteilung der Umgebung.&#xA;&#xA;!--more--Davon merkt man nichts, wenn man bloß paar Monate aufs Geld verzichtet. Man weiß ja: es geht wieder vorbei. Man ist weiterhin ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, kein &#34;Schmarotzer&#34;, kein Taugenichts. Man grenzt sich weiterhin von &#34;denen da&#34; ab, fühlt sich überlegen.&#xA;&#xA;Davon abgesehen sind ähnliche Erfahrungen keine Garantie für Empathie. Hat sich jemand hochgearbeitet, hat die Person die Tendenz, es als eigenen Verdienst und nicht lediglich als Glück anzusehen. Und dann tritt man sogar noch eher nach unten, gegen die &#34;weniger würdigen&#34;.&#xA;&#xA;Komplizierte Probleme erfordern leider komplizierte Lösungen. Empathie muss man lernen, die kommt so einfach nicht. Machtstrukturen muss man bewusst wahrnehmen. Machtmissbrauch muss aktiv bekämpft werden. Kontrollinstanzen sind nicht optional.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a> <a href="/newstrujew/tag:macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">macht</span></a></p>

<p>Dann würde sich genau gar nichts ändern. Oder X wäre sogar noch mehr davon überzeugt, dass es alle aus Hartz IV schaffen können, wenn sie sich nur mehr anstrengen.</p>

<p>Das Problem mit der Armut ist nicht bloß das fehlende Geld. Es ist auch das Fehlen der Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit etwas zum Besseren ändern kann. Es ist die Abhängigkeit vom guten Willen des Staates und seiner Bediensteten. Es ist die Verurteilung der Umgebung.</p>

<p>Davon merkt man nichts, wenn man bloß paar Monate aufs Geld verzichtet. Man weiß ja: es geht wieder vorbei. Man ist weiterhin ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft, kein “Schmarotzer”, kein Taugenichts. Man grenzt sich weiterhin von “denen da” ab, fühlt sich überlegen.</p>

<p>Davon abgesehen sind ähnliche Erfahrungen keine Garantie für Empathie. Hat sich jemand hochgearbeitet, hat die Person die Tendenz, es als eigenen Verdienst und nicht lediglich als Glück anzusehen. Und dann tritt man sogar noch eher nach unten, gegen die “weniger würdigen”.</p>

<p>Komplizierte Probleme erfordern leider komplizierte Lösungen. Empathie muss man lernen, die kommt so einfach nicht. Machtstrukturen muss man bewusst wahrnehmen. Machtmissbrauch muss aktiv bekämpft werden. Kontrollinstanzen sind nicht optional.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/also-wenn-x-selber-ein-paar-monate-von-hartz-iv-leben-musste-dann</guid>
      <pubDate>Fri, 19 Aug 2022 12:57:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Nein, wir sind nicht alle im selben Boot</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/nein-wir-sind-nicht-alle-im-selben-boot</link>
      <description>&lt;![CDATA[#armut #macht #rassismus #mythen&#xA;&#xA;Die Boot-Metapher wird gerne bemüht, um zu betonen, dass wir alle mit denselben Problemen zu kämpfen hätten. Aber es stimmt nicht. Wir können uns die Lebensrealität anderer Menschen oft nicht einmal vorstellen.&#xA;&#xA;Ich will nur zwei Beispiele nennen, aber es gibt natürlich sehr viele mehr.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;1. Behörden&#xA;&#xA;Mit der deutschen Staatsbürgerschaft konnte ich so Sachen wie Pass beantragen erstmals im Bürgeramt erledigen. Es war für mich völlig neu und erstaunlich, dass deutsche Behörden derart effizient und zuvorkommend sein können. Krasser Gegensatz zu Ausländerbehörden.&#xA;&#xA;Wer schon einmal als Bittsteller im Ausländeramt, Sozialamt oder Jobcenter war, kennt es meist. Das Machtungleichgewicht führt hier oft zu massivem Machtmissbrauch. Systematische Schikane, Vorenthalten wichtiger Informationen und bewusste Fehlentscheidungen.&#xA;&#xA;Diese Seite der deutschen Bürokratie bekommen viele Menschen nie zu Gesicht und glauben dann, mit dem richtigen Ausfüllen der Formulare käme man hierzulande stets weiter. Das ist aber nicht die Realität, in der Ausländer oder Hartz IV Empfänger leben.&#xA;&#xA;2. Polizei&#xA;&#xA;Ich bin weiß genug, dass die Polizei zu mir stets freundlich und hilfsbereit ist. In meinem Leben wurde ich ein einziges Mal von der Polizei kontrolliert. Ich bin sogar vor einer Polizeistreife bei Rot über eine Ampel gelaufen und bekam nur eine mündliche Verwarnung.&#xA;&#xA;Dennoch habe ich keinen Grund daran zu zweifeln, dass es nicht für alle Menschen in Deutschland so ist. Menschen werden je nach Aussehen ständig und willkürlich von der Polizei kontrolliert und schikaniert. Eine Lebensrealität, die vor mir größtenteils versteckt bleibt.&#xA;&#xA;Deswegen mag ich Twitter so sehr. Hier lerne ich Perspektiven kennen, die ich andernfalls nie wahrnehme. Es existieren in diesem Land sehr viele Lebensrealitäten parallel. Und bei einigen wünschte ich mir zwar, dass es sie nicht gäbe, aber ich will trotzdem darüber wissen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a> <a href="/newstrujew/tag:macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">macht</span></a> <a href="/newstrujew/tag:rassismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">rassismus</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a></p>

<p>Die Boot-Metapher wird gerne bemüht, um zu betonen, dass wir alle mit denselben Problemen zu kämpfen hätten. Aber es stimmt nicht. Wir können uns die Lebensrealität anderer Menschen oft nicht einmal vorstellen.</p>

<p>Ich will nur zwei Beispiele nennen, aber es gibt natürlich sehr viele mehr.</p>



<h2 id="1-behörden" id="1-behörden">1. Behörden</h2>

<p>Mit der deutschen Staatsbürgerschaft konnte ich so Sachen wie Pass beantragen erstmals im Bürgeramt erledigen. Es war für mich völlig neu und erstaunlich, dass deutsche Behörden derart effizient und zuvorkommend sein können. Krasser Gegensatz zu Ausländerbehörden.</p>

<p>Wer schon einmal als Bittsteller im Ausländeramt, Sozialamt oder Jobcenter war, kennt es meist. Das Machtungleichgewicht führt hier oft zu massivem Machtmissbrauch. Systematische Schikane, Vorenthalten wichtiger Informationen und bewusste Fehlentscheidungen.</p>

<p>Diese Seite der deutschen Bürokratie bekommen viele Menschen nie zu Gesicht und glauben dann, mit dem richtigen Ausfüllen der Formulare käme man hierzulande stets weiter. Das ist aber nicht die Realität, in der Ausländer oder Hartz IV Empfänger leben.</p>

<h2 id="2-polizei" id="2-polizei">2. Polizei</h2>

<p>Ich bin weiß genug, dass die Polizei zu mir stets freundlich und hilfsbereit ist. In meinem Leben wurde ich ein einziges Mal von der Polizei kontrolliert. Ich bin sogar vor einer Polizeistreife bei Rot über eine Ampel gelaufen und bekam nur eine mündliche Verwarnung.</p>

<p>Dennoch habe ich keinen Grund daran zu zweifeln, dass es nicht für alle Menschen in Deutschland so ist. Menschen werden je nach Aussehen ständig und willkürlich von der Polizei kontrolliert und schikaniert. Eine Lebensrealität, die vor mir größtenteils versteckt bleibt.</p>

<p>Deswegen mag ich Twitter so sehr. Hier lerne ich Perspektiven kennen, die ich andernfalls nie wahrnehme. Es existieren in diesem Land sehr viele Lebensrealitäten parallel. Und bei einigen wünschte ich mir zwar, dass es sie nicht gäbe, aber ich will trotzdem darüber wissen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/nein-wir-sind-nicht-alle-im-selben-boot</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Aug 2022 13:01:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wie Abtreibungen Leben retten</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/wie-abtreibungen-leben-retten</link>
      <description>&lt;![CDATA[#abtreibung #sowjetunion #armut&#xA;&#xA;Die Freunde erzwungener Schwangerschaften erzählen gerne über Leute, deren Mütter eigentlich abtreiben wollten. Was naturgemäß zu kurz kommt, sind Geschichten der Leute, der wegen erzwungener Schwangerschaften gestorben sind.&#xA;&#xA;Ich habe Glück, hier zu sein.&#xA;&#xA;!--more--Als meine Eltern beschlossen haben, dass sie ein zweites Kind wollen, hat es lange nicht geklappt. Danach hatte meine Mutter eine Fehlgeburt. Auch ohne medizinischen Hintergrund kann ich ihre Symptome heute einordnen: Sepsis, Lebensgefahr. Sie blieb damit zu Hause.&#xA;&#xA;Sie hat für sich beschlossen, ein Krankenhaus nur aufzusuchen, wenn sie nicht mehr kann. Ich weiß, was für ein Glück es ist, dass sie das überhaupt überlebt und nicht einmal bleibende Schäden davon getragen hat. Sonst wäre ich heute nicht hier.&#xA;&#xA;Warum nicht ins Krankenhaus? Weil zuvor eine ihrer Freundinnen schon eine Fehlgeburt hatte. Im Krankenhaus wollte man ihr nicht helfen, solange sie nicht verrät, wer ihr die &#34;Abtreibung&#34; gemacht hat. Erst, als sie vor Schmerzen das Bewusstsein verlor, wurde etwas getan.&#xA;&#xA;Und das ist die Welt, die die selbsternannten &#34;Lebensschützer&#34; wieder für uns wollen. Eine Welt, in der jede Frau unter Generalverdacht steht, abgetrieben zu haben. Und dadurch auch gerne Lebensgefahr für sie hingenommen wird.&#xA;&#xA;Die Geschichte meiner Mutter hat sich übrigens in der Sowjetunion zugetragen. Dieselbe Sowjetunion, die die Freunde erzwungener Schwangerschaften gerne als Negativbeispiel anführen. Weil Abtreibungen dort gesetzlich erlaubt waren und angeblich deshalb so oft vorkamen.&#xA;&#xA;Die Wahrheit ist natürlich eine andere. Gesetzlich erlaubt, hatten Abtreibungen dennoch Konsequenzen. Die Arbeitsstelle wurde benachrichtigt. Eine Frau konnte dadurch schlimmstenfalls ihre Arbeit verlieren. Deswegen gab es illegale Abtreibungen weiterhin.&#xA;&#xA;Eine ungewollt schwangere Frau war in der Zwickmühle. Die meisten Menschen in der Sowjetunion lebten nach unseren hiesigen Verhältnissen ohnehin unterhalb der Armutsgrenze. Ein Kind war wirtschaftlich nicht tragbar, oft schon wegen dem Wohnraum. Meine Eltern beispielsweise hatten 12 Quadratmeter für drei Menschen. Zweites Kind war für sie erst möglich, als sie ein größeres Zimmer bekamen.&#xA;&#xA;Dazu kam, dass Geld fürs Essen meist ohnehin knapp war. Schwangerschaft austragen bedeutete oft verhungern müssen.&#xA;&#xA;Und offiziell abtreiben? Ohne Arbeit kein oder nur noch wenig Geld. Auch hier war die Perspektive oftmals: verhungern.&#xA;&#xA;Also blieb oft nur noch eine illegale Abtreibung. Und diese wurden verfolgt. Mit den oben beschriebenen Konsequenzen.&#xA;&#xA;Wenn Abtreibungen aber Konsequenzen hatten, warum war die Zahl der Abtreibungen in der Sowjetunion so hoch? Tja, weil Verhütungsmittel so gut wie nicht existierten. Selbst Kondome waren nicht zu bekommen, von anderen Verhütungsmitteln ganz zu schweigen.&#xA;&#xA;Eigentlich ist die Lehre hier ganz klar: wer wirklich Abtreibungen vermeiden will, muss Verhütungsmittel und Aufklärung fördern. Und die wirtschaftlichen Verhältnisse werdender Mütter verbessern.&#xA;&#xA;Aber darum geht es den Freunden erzwungener Schwangerschaften nicht.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:abtreibung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">abtreibung</span></a> <a href="/newstrujew/tag:sowjetunion" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">sowjetunion</span></a> <a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a></p>

<p>Die Freunde erzwungener Schwangerschaften erzählen gerne über Leute, deren Mütter eigentlich abtreiben wollten. Was naturgemäß zu kurz kommt, sind Geschichten der Leute, der wegen erzwungener Schwangerschaften gestorben sind.</p>

<p>Ich habe Glück, hier zu sein.</p>

<p>Als meine Eltern beschlossen haben, dass sie ein zweites Kind wollen, hat es lange nicht geklappt. Danach hatte meine Mutter eine Fehlgeburt. Auch ohne medizinischen Hintergrund kann ich ihre Symptome heute einordnen: Sepsis, Lebensgefahr. Sie blieb damit zu Hause.</p>

<p>Sie hat für sich beschlossen, ein Krankenhaus nur aufzusuchen, wenn sie nicht mehr kann. Ich weiß, was für ein Glück es ist, dass sie das überhaupt überlebt und nicht einmal bleibende Schäden davon getragen hat. Sonst wäre ich heute nicht hier.</p>

<p>Warum nicht ins Krankenhaus? Weil zuvor eine ihrer Freundinnen schon eine Fehlgeburt hatte. Im Krankenhaus wollte man ihr nicht helfen, solange sie nicht verrät, wer ihr die “Abtreibung” gemacht hat. Erst, als sie vor Schmerzen das Bewusstsein verlor, wurde etwas getan.</p>

<p>Und das ist die Welt, die die selbsternannten “Lebensschützer” wieder für uns wollen. Eine Welt, in der jede Frau unter Generalverdacht steht, abgetrieben zu haben. Und dadurch auch gerne Lebensgefahr für sie hingenommen wird.</p>

<p>Die Geschichte meiner Mutter hat sich übrigens in der Sowjetunion zugetragen. Dieselbe Sowjetunion, die die Freunde erzwungener Schwangerschaften gerne als Negativbeispiel anführen. Weil Abtreibungen dort gesetzlich erlaubt waren und angeblich deshalb so oft vorkamen.</p>

<p>Die Wahrheit ist natürlich eine andere. Gesetzlich erlaubt, hatten Abtreibungen dennoch Konsequenzen. Die Arbeitsstelle wurde benachrichtigt. Eine Frau konnte dadurch schlimmstenfalls ihre Arbeit verlieren. Deswegen gab es illegale Abtreibungen weiterhin.</p>

<p>Eine ungewollt schwangere Frau war in der Zwickmühle. Die meisten Menschen in der Sowjetunion lebten nach unseren hiesigen Verhältnissen ohnehin unterhalb der Armutsgrenze. Ein Kind war wirtschaftlich nicht tragbar, oft schon wegen dem Wohnraum. Meine Eltern beispielsweise hatten 12 Quadratmeter für drei Menschen. Zweites Kind war für sie erst möglich, als sie ein größeres Zimmer bekamen.</p>

<p>Dazu kam, dass Geld fürs Essen meist ohnehin knapp war. Schwangerschaft austragen bedeutete oft verhungern müssen.</p>

<p>Und offiziell abtreiben? Ohne Arbeit kein oder nur noch wenig Geld. Auch hier war die Perspektive oftmals: verhungern.</p>

<p>Also blieb oft nur noch eine illegale Abtreibung. Und diese wurden verfolgt. Mit den oben beschriebenen Konsequenzen.</p>

<p>Wenn Abtreibungen aber Konsequenzen hatten, warum war die Zahl der Abtreibungen in der Sowjetunion so hoch? Tja, weil Verhütungsmittel so gut wie nicht existierten. Selbst Kondome waren nicht zu bekommen, von anderen Verhütungsmitteln ganz zu schweigen.</p>

<p>Eigentlich ist die Lehre hier ganz klar: wer wirklich Abtreibungen vermeiden will, muss Verhütungsmittel und Aufklärung fördern. Und die wirtschaftlichen Verhältnisse werdender Mütter verbessern.</p>

<p>Aber darum geht es den Freunden erzwungener Schwangerschaften nicht.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/wie-abtreibungen-leben-retten</guid>
      <pubDate>Sun, 26 Jun 2022 07:01:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Batman: Ein Superreicher gegen verarmte Bevölkerung</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/batman-ein-superreicher-gegen-verarmte-bevolkerung</link>
      <description>&lt;![CDATA[#armut #macht&#xA;&#xA;Jemand hat mir mit einem Satz die Batman-Geschichte ein für alle Mal versaut. Es hieß in etwa: &#34;Batman ist der Typ, der Armut beenden könnte, aber stattdessen die Armen vermöbelt.&#34; Fans werden mich natürlich steinigen, aber es trifft den Nagel auf den Kopf.&#xA;&#xA;Bruce Wayne ist nämlich steinreich. Sein Vermögen ist enorm, er kann über viele Milliarden frei verfügen. Das vor dem Hintergrund einer verarmten Stadt. Sein Beitrag zu dieser Massenarmut wird nicht besprochen. Aber mit seinen Finanzen könnte er die Armut definitiv beenden.&#xA;&#xA;!--more--Stattdessen entscheidet er sich dafür, das Geld in die Entwicklung von Hi-Tech-Spielzeugen für ihn zu stecken. Die Kosten sind enorm, und es profitiert exakt eine Person: er selber. Er kann sich nämlich bühnenwirksam inszenieren, wenn er die &#34;Superschurken&#34; vermöbelt.&#xA;&#xA;Dass Kriminalität systemische Ursachen hat, wird dabei ausgeblendet. Selbst wenn diese Superschurken wirklich das Böse schlechthin wären, so werden sie von anderen Menschen geduldet und unterstützt. Grund: Armut, Ausgrenzung usw.&#xA;&#xA;Und so haben wir hier einen Typen, der keine Lust auf die langweilige Bekämpfung systemischer Ursachen hat. Stattdessen sucht er für sich eine Schlägerei. Die zwar nichts wirklich löst, aber ihn als Helden erscheinen lässt.&#xA;&#xA;Ach ja, dreimal dürft ihr raten, warum ich gerade jetzt diesen Text über Milliardäre schreibe, die ihr Geld einbringen, um sich in Szene zu setzen. Obwohl sie damit eigentlich sehr viel Gutes tun könnten.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a> <a href="/newstrujew/tag:macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">macht</span></a></p>

<p>Jemand hat mir mit einem Satz die Batman-Geschichte ein für alle Mal versaut. Es hieß in etwa: “Batman ist der Typ, der Armut beenden könnte, aber stattdessen die Armen vermöbelt.” Fans werden mich natürlich steinigen, aber es trifft den Nagel auf den Kopf.</p>

<p>Bruce Wayne ist nämlich steinreich. Sein Vermögen ist enorm, er kann über viele Milliarden frei verfügen. Das vor dem Hintergrund einer verarmten Stadt. Sein Beitrag zu dieser Massenarmut wird nicht besprochen. Aber mit seinen Finanzen könnte er die Armut definitiv beenden.</p>

<p>Stattdessen entscheidet er sich dafür, das Geld in die Entwicklung von Hi-Tech-Spielzeugen für ihn zu stecken. Die Kosten sind enorm, und es profitiert exakt eine Person: er selber. Er kann sich nämlich bühnenwirksam inszenieren, wenn er die “Superschurken” vermöbelt.</p>

<p>Dass Kriminalität systemische Ursachen hat, wird dabei ausgeblendet. Selbst wenn diese Superschurken wirklich das Böse schlechthin wären, so werden sie von anderen Menschen geduldet und unterstützt. Grund: Armut, Ausgrenzung usw.</p>

<p>Und so haben wir hier einen Typen, der keine Lust auf die langweilige Bekämpfung systemischer Ursachen hat. Stattdessen sucht er für sich eine Schlägerei. Die zwar nichts wirklich löst, aber ihn als Helden erscheinen lässt.</p>

<p>Ach ja, dreimal dürft ihr raten, warum ich gerade jetzt diesen Text über Milliardäre schreibe, die ihr Geld einbringen, um sich in Szene zu setzen. Obwohl sie damit eigentlich sehr viel Gutes tun könnten.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/batman-ein-superreicher-gegen-verarmte-bevolkerung</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Apr 2022 17:36:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was hat es mit schiefen Holzhäusern in Russland auf sich?</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/was-hat-es-mit-schiefen-holzhausern-in-russland-auf-sich</link>
      <description>&lt;![CDATA[#russland #armut&#xA;&#xA;Ich habe dieses Bild gesehen, das oftmals genommen wird, um den desolaten Zustand Russlands zu illustrieren. Ich wollte die Geschichte dahinter sehen. Was ist das? Wo? Wann wurde das Bild aufgenommen? Warum sieht es hier so aus? Zum Teil konnte ich die Antworten finden.&#xA;&#xA;Holzhäuser im desolaten Zustand, oftmals schief, mit halb verfaulten Brettern. Die Straße daneben (wenn man sie so nennen kann) ist aus Lehm, überschwemmt und kaum verfahrbar. Es liegt noch etwas Schnee, scheinbar ist es aber Anfang des Frühlings. Im Hintergrund sind moderne Häuser zu sehen.&#xA;&#xA;!--more--Zunächst: das ist wirklich modernes Russland. An einer Stelle habe ich einen Hinweis gefunden: Prospekt Sovetskikh Kosmonavtov (Allee sowjetischer Kosmonauten) in Archangelsk. Den entsprechenden Ort habe ich tatsächlich auf Google Maps gefunden.&#xA;&#xA;Die Aufnahme auf Google Maps stammt aus dem Jahr 2016. Das dürfte ungefähr auch die Zeit sein, wann das ursprüngliche Foto aufgenommen wurde, eventuell ist das Foto ein wenig älter. Viele Details stimmen überein, beispielsweise der schiefe Laternenpfahl.&#xA;&#xA;Ein Artikel von 2018 erzählt, dass es Wohnhäuser sind. Ja, hier leben (oder lebten zumindest noch bis vor Kurzem) ganz normale Familien. Auf der Straße soll es 45 Holzhäuser geben, davon 15 im Notzustand.&#xA;&#xA;Auch heute führt das Register weiterhin 15 Häuser auf dieser Straße unter &#34;Notzustand&#34;, beispielsweise Haus 66 (im Bild das zweite Haus auf der rechten Seite). Das Haus 64 im Vordergrund dagegen nicht, es wird als Architekturdenkmal geführt.&#xA;&#xA;Dieses Haus vorne rechts wurde 1913 erbaut und gehörte dem Schiffskapitän Grinfeld. Noch in den 80ern war es ganz ansehnlich, danach ging es abwärts. Abreißen durfte man es nicht, für Reparatur war kein Geld da. 2019 ist das Haus abgebrannt.&#xA;&#xA;Macht man auf Google Maps einen Schritt zurück, bekommt man eine Aufnahme vom letzten Jahr. Darauf ist eine abgesperrte schwarze Ruine des Hauses zu sehen. Nachrichten zufolge wird das Haus nicht mehr restauriert.&#xA;&#xA;Die anderen Holzhäuser sind auf Google Maps nicht mehr zu sehen. Diese werden zwar weiterhin im Register geführt, wurden aber vermutlich abgerissen, wie es eigentlich auch geplant war. Es werden neue Häuser gebaut, der Zustand der Straße ist aber unverändert.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:russland" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">russland</span></a> <a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a></p>

<p>Ich habe dieses Bild gesehen, das oftmals genommen wird, um den desolaten Zustand Russlands zu illustrieren. Ich wollte die Geschichte dahinter sehen. Was ist das? Wo? Wann wurde das Bild aufgenommen? Warum sieht es hier so aus? Zum Teil konnte ich die Antworten finden.</p>

<p><img src="https://pixelfed.de/storage/m/_v2/495313347312455455/a48ad3dc0-89cf68/xJGEU65H2K7D/ih346Wb6BH8Ow3hHAEBcf3DPe7ko4wF0p0FBycj6.jpg" alt="Holzhäuser im desolaten Zustand, oftmals schief, mit halb verfaulten Brettern. Die Straße daneben (wenn man sie so nennen kann) ist aus Lehm, überschwemmt und kaum verfahrbar. Es liegt noch etwas Schnee, scheinbar ist es aber Anfang des Frühlings. Im Hintergrund sind moderne Häuser zu sehen."></p>

<p>Zunächst: das ist wirklich modernes Russland. An einer Stelle habe ich einen Hinweis gefunden: Prospekt Sovetskikh Kosmonavtov (Allee sowjetischer Kosmonauten) in Archangelsk. Den entsprechenden Ort habe ich tatsächlich <a href="https://www.google.de/maps/@64.5389895,40.5376953,3a,75y,319.52h,90t/data=!3m6!1e1!3m4!1s1x8v18wzQwY2HNujRg2gVw!2e0!7i13312!8i6656" rel="nofollow">auf Google Maps</a> gefunden.</p>

<p>Die Aufnahme auf Google Maps stammt aus dem Jahr 2016. Das dürfte ungefähr auch die Zeit sein, wann das ursprüngliche Foto aufgenommen wurde, eventuell ist das Foto ein wenig älter. Viele Details stimmen überein, beispielsweise der schiefe Laternenpfahl.</p>

<p><a href="https://29.ru/text/gorod/2018/12/12/65731371/" rel="nofollow">Ein Artikel von 2018</a> erzählt, dass es Wohnhäuser sind. Ja, hier leben (oder lebten zumindest noch bis vor Kurzem) ganz normale Familien. Auf der Straße soll es 45 Holzhäuser geben, davon 15 im Notzustand.</p>

<p>Auch heute führt <a href="https://prawdom.ru/k_avaria.php?hm=sovetskix-kosmonavtov-60006811_66&amp;r=99011" rel="nofollow">das Register</a> weiterhin 15 Häuser auf dieser Straße unter “Notzustand”, beispielsweise Haus 66 (im Bild das zweite Haus auf der rechten Seite). Das Haus 64 im Vordergrund dagegen nicht, es wird als Architekturdenkmal geführt.</p>

<p>Dieses Haus vorne rechts wurde 1913 erbaut und <a href="https://vaga-land.livejournal.com/1068980.html" rel="nofollow">gehörte dem Schiffskapitän Grinfeld</a>. Noch in den 80ern war es ganz ansehnlich, danach ging es abwärts. Abreißen durfte man es nicht, für Reparatur war kein Geld da. 2019 ist das Haus abgebrannt.</p>

<p>Macht man auf Google Maps einen Schritt zurück, bekommt man eine Aufnahme vom letzten Jahr. Darauf ist eine abgesperrte schwarze Ruine des Hauses zu sehen. Nachrichten zufolge wird das Haus nicht mehr restauriert.</p>

<p>Die anderen Holzhäuser sind auf Google Maps nicht mehr zu sehen. Diese werden zwar weiterhin im Register geführt, wurden aber vermutlich abgerissen, wie es eigentlich auch geplant war. Es werden neue Häuser gebaut, der Zustand der Straße ist aber unverändert.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/was-hat-es-mit-schiefen-holzhausern-in-russland-auf-sich</guid>
      <pubDate>Tue, 29 Mar 2022 08:54:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sündenbock Hartz IV Reform</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/sundenbock-hartz-iv</link>
      <description>&lt;![CDATA[#armut #politik&#xA;&#xA;Ich sehe gelegentlich Leute, die der SPD und manchmal auch den Grünen die Verantwortung für Hartz IV zuschieben. Aber dessen Einführung ist ja nicht für die Massenarmut verantwortlich, der die Kritik hauptsächlich gilt.&#xA;&#xA;Was genau hat die damalige Regierung verbrochen?&#xA;&#xA;Vor ALG II (offizieller Name von Hartz IV) gab es bereits Sozialhilfe, die größtenteils dieselbe Funktion erfüllte. Und Sozialhilfe war bereits ein Stigma, auch hier wurden Menschen von Ämtern unwürdig behandelt. Genau das sollte die Reform eigentlich verändern.&#xA;&#xA;!--more--Nach meinem Verständnis erhoffte man sich eine Verbesserung dadurch, dass Menschen nicht mehr als ein &#34;Sozialfall&#34; angesehen werden, der dauerhaft von der Gemeinschaft unterstützt werden muss. Stattdessen sind sie lediglich erwerbslos und brauchen vorübergehend Unterstützung.&#xA;&#xA;Dass dieser Paradigmenwechsel nicht gelungen ist, ist aus heutiger Sicht klar. Und vielleicht war die damalige Regierung etwas naiv, einem VW-Manager zu glauben, dass es so klappen würde. Letztlich hat sich aber hier schlicht nichts verändert.&#xA;&#xA;Ähnlich verhält es sich mit anderen gut gemeinten Ansätzen. So wollte man erwerbslose Menschen nicht weiter bevormunden. Deswegen wurde Ansparen begrenzt erlaubt, und es musste nicht mehr bei jeder Sonderausgabe beim Amt gebettelt werden. Hat auch wenig gebracht.&#xA;&#xA;Zielführender wäre es wohl gewesen, den Regelsatz stärker zu erhöhen, um die anfallenden Kosten besser abzudecken. Hier sind aber alle Regierungen vor und nach 2005 mitschuldig.&#xA;&#xA;Eine Sache kann man der SPD eindeutig vorwerfen: auch heute noch hält sie an Sanktionen fest, obwohl mittlerweile sehr deutlich geworden ist, dass diese nichts bringen und als Schikane benutzt werden. Was man sich 2005 hier gedacht hat, dazu kann ich leider nichts finden.&#xA;&#xA;Übersehe ich hier etwas? Gibt es noch einen validen Grund, die Einführung von Hartz IV zu kritisieren? Dass das System Hartz IV verhasst ist, ist klar. Aber die Probleme haben nicht 2005 angefangen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a> <a href="/newstrujew/tag:politik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">politik</span></a></p>

<p>Ich sehe gelegentlich Leute, die der SPD und manchmal auch den Grünen die Verantwortung für Hartz IV zuschieben. Aber dessen Einführung ist ja nicht für die Massenarmut verantwortlich, der die Kritik hauptsächlich gilt.</p>

<p>Was genau hat die damalige Regierung verbrochen?</p>

<p>Vor ALG II (offizieller Name von Hartz IV) gab es bereits Sozialhilfe, die größtenteils dieselbe Funktion erfüllte. Und Sozialhilfe war bereits ein Stigma, auch hier wurden Menschen von Ämtern unwürdig behandelt. Genau das sollte die Reform eigentlich verändern.</p>

<p>Nach meinem Verständnis erhoffte man sich eine Verbesserung dadurch, dass Menschen nicht mehr als ein “Sozialfall” angesehen werden, der dauerhaft von der Gemeinschaft unterstützt werden muss. Stattdessen sind sie lediglich erwerbslos und brauchen vorübergehend Unterstützung.</p>

<p>Dass dieser Paradigmenwechsel nicht gelungen ist, ist aus heutiger Sicht klar. Und vielleicht war die damalige Regierung etwas naiv, einem VW-Manager zu glauben, dass es so klappen würde. Letztlich hat sich aber hier schlicht nichts verändert.</p>

<p>Ähnlich verhält es sich mit anderen gut gemeinten Ansätzen. So wollte man erwerbslose Menschen nicht weiter bevormunden. Deswegen wurde Ansparen begrenzt erlaubt, und es musste nicht mehr bei jeder Sonderausgabe beim Amt gebettelt werden. Hat auch wenig gebracht.</p>

<p>Zielführender wäre es wohl gewesen, den Regelsatz stärker zu erhöhen, um die anfallenden Kosten besser abzudecken. Hier sind aber alle Regierungen vor und nach 2005 mitschuldig.</p>

<p>Eine Sache kann man der SPD eindeutig vorwerfen: auch heute noch hält sie an Sanktionen fest, obwohl mittlerweile sehr deutlich geworden ist, dass diese nichts bringen und als Schikane benutzt werden. Was man sich 2005 hier gedacht hat, dazu kann ich leider nichts finden.</p>

<p>Übersehe ich hier etwas? Gibt es noch einen validen Grund, die Einführung von Hartz IV zu kritisieren? Dass das System Hartz IV verhasst ist, ist klar. Aber die Probleme haben nicht 2005 angefangen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/sundenbock-hartz-iv</guid>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2021 20:23:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tags</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/tags</link>
      <description>&lt;![CDATA[#abtreibung small(2)/small · #angst small(1)/small · #antisemitismus small(4)/small · #armut small(6)/small · #autismus small(10)/small · #bildung small(6)/small · #chancengleichheit small(2)/small · #covid small(8)/small · #desinformation small(7)/small · #diagnostik small(8)/small · #diskriminierung small(7)/small · #eu small(2)/small · #fahrräder small(5)/small · #feminismus small(13)/small · #flucht small(3)/small · #geschichte small(11)/small · #gewalt small(2)/small · #gruppendynamik small(6)/small · #identität small(5)/small · #imperialismus small(7)/small · #klimaschutz small(4)/small · #krieg small(9)/small · #macht small(10)/small · #medien small(5)/small · #mythen small(6)/small · #pandemie small(8)/small · #politik small(13)/small · #rassismus small(8)/small · #religion small(2)/small · #russland small(14)/small · #selfdx small(4)/small · #sowjetunion small(10)/small · #stalking small(1)/small · #tonepolicing small(1)/small · #transfeindlichkeit small(7)/small · #ukraine small(10)/small · #vergewaltigung small(3)/small · #wissenschaft small(7)/small · #zitat small(2)/small · #übergewicht small(1)/small]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:abtreibung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">abtreibung</span></a> <small>(2)</small> · <a href="/newstrujew/tag:angst" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">angst</span></a> <small>(1)</small> · <a href="/newstrujew/tag:antisemitismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">antisemitismus</span></a> <small>(4)</small> · <a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a> <small>(6)</small> · <a href="/newstrujew/tag:autismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">autismus</span></a> <small>(10)</small> · <a href="/newstrujew/tag:bildung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">bildung</span></a> <small>(6)</small> · <a href="/newstrujew/tag:chancengleichheit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">chancengleichheit</span></a> <small>(2)</small> · <a href="/newstrujew/tag:covid" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">covid</span></a> <small>(8)</small> · <a href="/newstrujew/tag:desinformation" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">desinformation</span></a> <small>(7)</small> · <a href="/newstrujew/tag:diagnostik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">diagnostik</span></a> <small>(8)</small> · <a href="/newstrujew/tag:diskriminierung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">diskriminierung</span></a> <small>(7)</small> · <a href="/newstrujew/tag:eu" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">eu</span></a> <small>(2)</small> · <a href="/newstrujew/tag:fahrr%C3%A4der" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">fahrräder</span></a> <small>(5)</small> · <a href="/newstrujew/tag:feminismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">feminismus</span></a> <small>(13)</small> · <a href="/newstrujew/tag:flucht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">flucht</span></a> <small>(3)</small> · <a href="/newstrujew/tag:geschichte" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">geschichte</span></a> <small>(11)</small> · <a href="/newstrujew/tag:gewalt" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">gewalt</span></a> <small>(2)</small> · <a href="/newstrujew/tag:gruppendynamik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">gruppendynamik</span></a> <small>(6)</small> · <a href="/newstrujew/tag:identit%C3%A4t" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">identität</span></a> <small>(5)</small> · <a href="/newstrujew/tag:imperialismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">imperialismus</span></a> <small>(7)</small> · <a href="/newstrujew/tag:klimaschutz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">klimaschutz</span></a> <small>(4)</small> · <a href="/newstrujew/tag:krieg" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">krieg</span></a> <small>(9)</small> · <a href="/newstrujew/tag:macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">macht</span></a> <small>(10)</small> · <a href="/newstrujew/tag:medien" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">medien</span></a> <small>(5)</small> · <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a> <small>(6)</small> · <a href="/newstrujew/tag:pandemie" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">pandemie</span></a> <small>(8)</small> · <a href="/newstrujew/tag:politik" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">politik</span></a> <small>(13)</small> · <a href="/newstrujew/tag:rassismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">rassismus</span></a> <small>(8)</small> · <a href="/newstrujew/tag:religion" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">religion</span></a> <small>(2)</small> · <a href="/newstrujew/tag:russland" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">russland</span></a> <small>(14)</small> · <a href="/newstrujew/tag:selfdx" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">selfdx</span></a> <small>(4)</small> · <a href="/newstrujew/tag:sowjetunion" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">sowjetunion</span></a> <small>(10)</small> · <a href="/newstrujew/tag:stalking" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">stalking</span></a> <small>(1)</small> · <a href="/newstrujew/tag:tonepolicing" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">tonepolicing</span></a> <small>(1)</small> · <a href="/newstrujew/tag:transfeindlichkeit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">transfeindlichkeit</span></a> <small>(7)</small> · <a href="/newstrujew/tag:ukraine" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">ukraine</span></a> <small>(10)</small> · <a href="/newstrujew/tag:vergewaltigung" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">vergewaltigung</span></a> <small>(3)</small> · <a href="/newstrujew/tag:wissenschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">wissenschaft</span></a> <small>(7)</small> · <a href="/newstrujew/tag:zitat" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">zitat</span></a> <small>(2)</small> · <a href="/newstrujew/tag:%C3%BCbergewicht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">übergewicht</span></a> <small>(1)</small></p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/tags</guid>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>