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    <title>mythen &amp;mdash; Janus Newstrujew</title>
    <link>https://paper.wf/newstrujew/tag:mythen</link>
    <description>Gedanken, die nicht in einen Mastodon-Tröt passen&lt;a href=&#34;https://autistics.life/@Newstrujew/&#34; rel=&#34;me&#34;&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <pubDate>Sat, 02 May 2026 17:28:33 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>Moderne Mythenbildung oder &#34;haben Autisten deformierte Ohren?&#34;</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/moderne-mythenbildung-oder-haben-autisten-deformierte-ohren</link>
      <description>&lt;![CDATA[#autismus #mythen #wissenschaft #medien #desinformation&#xA;&#xA;Wenn euch demnächst jemand sagt, ersie sei autistisch, starrt bitte nicht auf die Ohren der Person. Denn die ganze Geschichte ist Quatsch. Aber wie kommt sie zustande?&#xA;&#xA;In den 1950ern kam das Schlafmittel Thalidomid/Contergan auf den Markt. In der Folge gab es zahlreiche Fehlbildungen Neugeborener. Das Problem wurde lange verneint, erst 1961 wurde das Medikament vom Markt genommen. Siehe Contergan-Skandal.&#xA;&#xA;!--more--In den 1990ern untersuchte dann die Forschungsgruppe um Kerstin Strömland Menschen, die durch Thalidomid geschädigt wurden. Davon gab es zu diesem Zeitpunk in Schweden gerade mal hundert. Vier von ihnen haben die Forscherinnen dann Autismus bescheinigt.&#xA;&#xA;Dass ihre Diagnostikmethoden mehr als fraglich waren, zeigt sich schon daran, dass sie nur Menschen mit niedrigem IQ untersuchten und das als Voraussetzung für eine Autismusdiagnose betrachteten. Drei von vier hatten einen IQ unter 50, einer zwischen 50 und 70.&#xA;&#xA;Heute geht man davon aus, dass IQ nichts mit Autismus zu tun hat. Tatsächlich ist niedriger (oder hoher) IQ unter Autist*innen nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung.&#xA;&#xA;Alle vier hatten außerdem (teils deutliche) Hörprobleme. Thalidomid halt.&#xA;&#xA;Welche Schlussfolgerungen zieht mal aus dieser schwachen Datenbasis?&#xA;&#xA;Ich zitiere: &#34;it appears that there is at least a 50-fold higher rate of autism in those with thalidomide embryopathy than in the general population.&#34;&#xA;&#xA;Wow, diese Gehirnakrobatik bedarf einer Erklärung.&#xA;&#xA;Die Studie geht davon aus, dass nur 0,08% der Allgemeinbevölkerung autistisch sei. Diese Zahl ergibt nur Sinn, wenn niedriger IQ als Voraussetzung für Autismus gesehen wird. Tatsächlich gehen heute sogar konservative Schätzungen von 2% aus.&#xA;&#xA;Also haben wir eine Studie, die mit kaum existenter Datenlage auf Basis schon damals überholter Annahmen unsinnige Aussagen trifft. Und dadurch spekuliert, Hirnschäden und Autismus wären irgendwie ein und dasselbe.&#xA;&#xA;Warum befassen wir uns heute noch mit dem Quatsch? Tja, weil journalistische Publikationen diese Studie aufgegriffen haben natürlich, ohne sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen. Konkret auf Spektrum der Wissenschaft gibt es einen unsäglichen Artikel mit sogar noch weiteren Verallgemeinerungen.&#xA;&#xA;Der Artikel, der autistischen Menschen Hirnschäden und deformierte Ohren zuschreibt, stammt zwar aus dem Jahr 2000. Aber im Netz ist es unwichtig, wie alt etwas ist. Relevant ist nur, wie hoch in den Google-Ergebnissen es erscheint. Also geistert die Geschichte weiter herum.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:autismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">autismus</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a> <a href="/newstrujew/tag:wissenschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">wissenschaft</span></a> <a href="/newstrujew/tag:medien" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">medien</span></a> <a href="/newstrujew/tag:desinformation" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">desinformation</span></a></p>

<p>Wenn euch demnächst jemand sagt, er*sie sei autistisch, starrt bitte nicht auf die Ohren der Person. Denn die ganze Geschichte ist Quatsch. Aber wie kommt sie zustande?</p>

<p>In den 1950ern kam das Schlafmittel Thalidomid/Contergan auf den Markt. In der Folge gab es zahlreiche Fehlbildungen Neugeborener. Das Problem wurde lange verneint, erst 1961 wurde das Medikament vom Markt genommen. Siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thalidomid#Contergan-Skandal" rel="nofollow">Contergan-Skandal</a>.</p>

<p>In den 1990ern <a href="https://www.princeton.edu/~sswang/ASD/stromland_gillberg94_autism-thalidomide.pdf" rel="nofollow">untersuchte dann die Forschungsgruppe um Kerstin Strömland Menschen, die durch Thalidomid geschädigt wurden</a>. Davon gab es zu diesem Zeitpunk in Schweden gerade mal hundert. Vier von ihnen haben die Forscher*innen dann Autismus bescheinigt.</p>

<p>Dass ihre Diagnostikmethoden mehr als fraglich waren, zeigt sich schon daran, dass sie nur Menschen mit niedrigem IQ untersuchten und das als Voraussetzung für eine Autismusdiagnose betrachteten. Drei von vier hatten einen IQ unter 50, einer zwischen 50 und 70.</p>

<p>Heute geht man davon aus, dass IQ nichts mit Autismus zu tun hat. Tatsächlich ist niedriger (oder hoher) IQ unter Autist*innen nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung.</p>

<p>Alle vier hatten außerdem (teils deutliche) Hörprobleme. Thalidomid halt.</p>

<p>Welche Schlussfolgerungen zieht mal aus dieser schwachen Datenbasis?</p>

<p>Ich zitiere: “it appears that there is at least a 50-fold higher rate of autism in those with thalidomide embryopathy than in the general population.”</p>

<p>Wow, diese Gehirnakrobatik bedarf einer Erklärung.</p>

<p>Die Studie geht davon aus, dass nur 0,08% der Allgemeinbevölkerung autistisch sei. Diese Zahl ergibt nur Sinn, wenn niedriger IQ als Voraussetzung für Autismus gesehen wird. Tatsächlich gehen heute sogar konservative Schätzungen von 2% aus.</p>

<p>Also haben wir eine Studie, die mit kaum existenter Datenlage auf Basis schon damals überholter Annahmen unsinnige Aussagen trifft. Und dadurch spekuliert, Hirnschäden und Autismus wären irgendwie ein und dasselbe.</p>

<p>Warum befassen wir uns heute noch mit dem Quatsch? Tja, weil journalistische Publikationen diese Studie aufgegriffen haben natürlich, ohne sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen. Konkret auf Spektrum der Wissenschaft gibt es einen unsäglichen Artikel mit sogar noch weiteren Verallgemeinerungen.</p>

<p>Der Artikel, der autistischen Menschen Hirnschäden und deformierte Ohren zuschreibt, stammt zwar aus dem Jahr 2000. Aber im Netz ist es unwichtig, wie alt etwas ist. Relevant ist nur, wie hoch in den Google-Ergebnissen es erscheint. Also geistert die Geschichte weiter herum.</p>
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      <guid>https://paper.wf/newstrujew/moderne-mythenbildung-oder-haben-autisten-deformierte-ohren</guid>
      <pubDate>Wed, 17 Aug 2022 09:13:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Nein, wir sind nicht alle im selben Boot</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/nein-wir-sind-nicht-alle-im-selben-boot</link>
      <description>&lt;![CDATA[#armut #macht #rassismus #mythen&#xA;&#xA;Die Boot-Metapher wird gerne bemüht, um zu betonen, dass wir alle mit denselben Problemen zu kämpfen hätten. Aber es stimmt nicht. Wir können uns die Lebensrealität anderer Menschen oft nicht einmal vorstellen.&#xA;&#xA;Ich will nur zwei Beispiele nennen, aber es gibt natürlich sehr viele mehr.&#xA;&#xA;!--more--&#xA;1. Behörden&#xA;&#xA;Mit der deutschen Staatsbürgerschaft konnte ich so Sachen wie Pass beantragen erstmals im Bürgeramt erledigen. Es war für mich völlig neu und erstaunlich, dass deutsche Behörden derart effizient und zuvorkommend sein können. Krasser Gegensatz zu Ausländerbehörden.&#xA;&#xA;Wer schon einmal als Bittsteller im Ausländeramt, Sozialamt oder Jobcenter war, kennt es meist. Das Machtungleichgewicht führt hier oft zu massivem Machtmissbrauch. Systematische Schikane, Vorenthalten wichtiger Informationen und bewusste Fehlentscheidungen.&#xA;&#xA;Diese Seite der deutschen Bürokratie bekommen viele Menschen nie zu Gesicht und glauben dann, mit dem richtigen Ausfüllen der Formulare käme man hierzulande stets weiter. Das ist aber nicht die Realität, in der Ausländer oder Hartz IV Empfänger leben.&#xA;&#xA;2. Polizei&#xA;&#xA;Ich bin weiß genug, dass die Polizei zu mir stets freundlich und hilfsbereit ist. In meinem Leben wurde ich ein einziges Mal von der Polizei kontrolliert. Ich bin sogar vor einer Polizeistreife bei Rot über eine Ampel gelaufen und bekam nur eine mündliche Verwarnung.&#xA;&#xA;Dennoch habe ich keinen Grund daran zu zweifeln, dass es nicht für alle Menschen in Deutschland so ist. Menschen werden je nach Aussehen ständig und willkürlich von der Polizei kontrolliert und schikaniert. Eine Lebensrealität, die vor mir größtenteils versteckt bleibt.&#xA;&#xA;Deswegen mag ich Twitter so sehr. Hier lerne ich Perspektiven kennen, die ich andernfalls nie wahrnehme. Es existieren in diesem Land sehr viele Lebensrealitäten parallel. Und bei einigen wünschte ich mir zwar, dass es sie nicht gäbe, aber ich will trotzdem darüber wissen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:armut" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">armut</span></a> <a href="/newstrujew/tag:macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">macht</span></a> <a href="/newstrujew/tag:rassismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">rassismus</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a></p>

<p>Die Boot-Metapher wird gerne bemüht, um zu betonen, dass wir alle mit denselben Problemen zu kämpfen hätten. Aber es stimmt nicht. Wir können uns die Lebensrealität anderer Menschen oft nicht einmal vorstellen.</p>

<p>Ich will nur zwei Beispiele nennen, aber es gibt natürlich sehr viele mehr.</p>



<h2 id="1-behörden" id="1-behörden">1. Behörden</h2>

<p>Mit der deutschen Staatsbürgerschaft konnte ich so Sachen wie Pass beantragen erstmals im Bürgeramt erledigen. Es war für mich völlig neu und erstaunlich, dass deutsche Behörden derart effizient und zuvorkommend sein können. Krasser Gegensatz zu Ausländerbehörden.</p>

<p>Wer schon einmal als Bittsteller im Ausländeramt, Sozialamt oder Jobcenter war, kennt es meist. Das Machtungleichgewicht führt hier oft zu massivem Machtmissbrauch. Systematische Schikane, Vorenthalten wichtiger Informationen und bewusste Fehlentscheidungen.</p>

<p>Diese Seite der deutschen Bürokratie bekommen viele Menschen nie zu Gesicht und glauben dann, mit dem richtigen Ausfüllen der Formulare käme man hierzulande stets weiter. Das ist aber nicht die Realität, in der Ausländer oder Hartz IV Empfänger leben.</p>

<h2 id="2-polizei" id="2-polizei">2. Polizei</h2>

<p>Ich bin weiß genug, dass die Polizei zu mir stets freundlich und hilfsbereit ist. In meinem Leben wurde ich ein einziges Mal von der Polizei kontrolliert. Ich bin sogar vor einer Polizeistreife bei Rot über eine Ampel gelaufen und bekam nur eine mündliche Verwarnung.</p>

<p>Dennoch habe ich keinen Grund daran zu zweifeln, dass es nicht für alle Menschen in Deutschland so ist. Menschen werden je nach Aussehen ständig und willkürlich von der Polizei kontrolliert und schikaniert. Eine Lebensrealität, die vor mir größtenteils versteckt bleibt.</p>

<p>Deswegen mag ich Twitter so sehr. Hier lerne ich Perspektiven kennen, die ich andernfalls nie wahrnehme. Es existieren in diesem Land sehr viele Lebensrealitäten parallel. Und bei einigen wünschte ich mir zwar, dass es sie nicht gäbe, aber ich will trotzdem darüber wissen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/nein-wir-sind-nicht-alle-im-selben-boot</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Aug 2022 13:01:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wer sagte wirklich &#34;Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat&#34;?</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/wer-sagte-wirklich-zu-sagen-was-ist-bleibt-die-revolutionarste-tat</link>
      <description>&lt;![CDATA[#zitat #mythen #feminismus #transfeindlichkeit&#xA;&#xA;Ich bin ja bei Zitaten grundsätzlich immer skeptisch. Und dieses &#34;Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat&#34;, das einige sogenannte Feministinnen verwenden und Rosa Luxemburg zuschreiben, war etwas seltsam.&#xA;&#xA;TL;DR: Sie hat es wirklich gesagt, aber nicht als ihren Gedanken.&#xA;&#xA;!--more--Zunächst das Offensichtliche: die zusätzliche Aussage zur Zweigeschlechtlichkeit, die sich gerne dahinter findet, ist Rosa Luxemburg natürlich nicht anzulasten, auch wenn der Anschein erweckt wird, sie wäre Teil dieses Zitats.&#xA;&#xA;Während das angebliche Rosa Luxemburg Zitat sehr weit verbreitet ist, fällt es doch auf, dass nirgendwo eine Quelle genannt wird.&#xA;&#xA;Das hat den einfachen Grund, dass das Originalzitat gekürzt worden ist. Was Rosa Luxemburg tatsächlich geschrieben hat: &#34;Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer »das laut zu sagen, was ist«.&#34; Veröffentlicht 1906 in einer polnischen Broschüre.&#xA;&#xA;Die Kürzung ist nicht sinnentstellend. Jedoch wird unter den Tisch gekehrt, dass Rosa Luxemburg hier keinen originalen Gedanken äußert, sondern auf Ferdinand Lassalle Bezug nimmt. Der diesen Gedanken übrigens im Gegenzug Napoleon zuschreibt.&#xA;&#xA;Es muss für manche ziemlich unerträglich sein, dass sich eines der großen feministischen Vorbilder gedanklich bei Männern bediente. Rosa Luxemburg käme es aber vermutlich nie in den Sinn zu behaupten, die feministische Bewegung existiere in einem Vakuum ohne äußere Einflüsse.&#xA;&#xA;Nun gut, die eine suchte komplexe Lösungen für komplexe Probleme und bezahlte dafür mit ihrem Leben. Die anderen reduzieren die Komplexität der Welt um sie herum auf eine simple Dichotomie und fühlen sich damit als erhabene Kämpfer*innen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:zitat" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">zitat</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a> <a href="/newstrujew/tag:feminismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">feminismus</span></a> <a href="/newstrujew/tag:transfeindlichkeit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">transfeindlichkeit</span></a></p>

<p>Ich bin ja bei Zitaten grundsätzlich immer skeptisch. Und dieses “Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat”, das einige sogenannte Feministinnen verwenden und Rosa Luxemburg zuschreiben, war etwas seltsam.</p>

<p>TL;DR: Sie hat es wirklich gesagt, aber nicht als ihren Gedanken.</p>

<p>Zunächst das Offensichtliche: die zusätzliche Aussage zur Zweigeschlechtlichkeit, die sich gerne dahinter findet, ist Rosa Luxemburg natürlich nicht anzulasten, auch wenn der Anschein erweckt wird, sie wäre Teil dieses Zitats.</p>

<p>Während das angebliche Rosa Luxemburg Zitat sehr weit verbreitet ist, fällt es doch auf, dass nirgendwo eine Quelle genannt wird.</p>

<p>Das hat den einfachen Grund, dass das Originalzitat gekürzt worden ist. Was Rosa Luxemburg tatsächlich geschrieben hat: “Wie Lassalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer »das laut zu sagen, was ist«.” Veröffentlicht 1906 in einer polnischen Broschüre.</p>

<p>Die Kürzung ist nicht sinnentstellend. Jedoch wird unter den Tisch gekehrt, dass Rosa Luxemburg hier keinen originalen Gedanken äußert, sondern auf Ferdinand Lassalle Bezug nimmt. Der diesen Gedanken übrigens im Gegenzug Napoleon zuschreibt.</p>

<p>Es muss für manche ziemlich unerträglich sein, dass sich eines der großen feministischen Vorbilder gedanklich bei Männern bediente. Rosa Luxemburg käme es aber vermutlich nie in den Sinn zu behaupten, die feministische Bewegung existiere in einem Vakuum ohne äußere Einflüsse.</p>

<p>Nun gut, die eine suchte komplexe Lösungen für komplexe Probleme und bezahlte dafür mit ihrem Leben. Die anderen reduzieren die Komplexität der Welt um sie herum auf eine simple Dichotomie und fühlen sich damit als erhabene Kämpfer*innen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/wer-sagte-wirklich-zu-sagen-was-ist-bleibt-die-revolutionarste-tat</guid>
      <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 09:43:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Autismus-Mythen oder warum Simon Baron-Cohen keine Plattform haben sollte</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/autismus-mythen-oder-warum-simon-baron-cohen-keine-plattform-haben-sollte</link>
      <description>&lt;![CDATA[#autismus #mythen #wissenschaft #macht&#xA;&#xA;Wer den Kontext nicht kennt, Simon Baron-Cohen ist für eine Reihe schädlicher Theorien zu Autismus verantwortlich. Diese sind allesamt auf überholten Stereotypen basiert, bekommen aber auch heutzutage weiterhin viel Beachtung und werden auch von ihrem Autor weiter verbreitet.&#xA;&#xA;Wohlgemerkt ist das Problem nicht, dass diese Theorien aufgestellt wurden. Falsche Hypothesen sind normaler Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung. Das Problem ist, das heute noch gegen besseres Wissen an diesen Theorien festgehalten wird, zum Nachteil der Betroffenen.&#xA;&#xA;!--more--Da gibt es beispielsweise die Behauptung, Autismus hätte etwas mit einer &#34;zu männlichen&#34; Gehirnstruktur zu tun. Nicht nur ist diese Arbeit auf überholten Geschlechterstereotypen basiert und rationalisiert diese auch noch. Sie wird als Ursache für die männliche Überrepräsentation unter Autistinnen geführt. Jedoch wird immer deutlicher, dass diese vor allem an den Diagnosen liegt, die Autistinnen oft verwehrt bleiben. Wird das berücksichtigt, scheint das Geschlechterverhältnis ausgeglichen.&#xA;&#xA;Die Sache mit &#34;Theory of Mind&#34; geht ebenfalls auf Simon Baron-Cohen zurück. Die (fehlgeleitete) Behauptung hier ist, Autistinnen könnten nicht empathisch agieren, weil sie grundsätzlich nicht verstünden, was in anderen Menschen vor sich geht.&#xA;&#xA;Hier gibt es viele Einwände seitens Autistinnen, die erklären, wie diese Behauptung auf falschen Annahmen basiert. Auch experimentelle Nachweise sind keineswegs so objektiv, wie gerne behauptet wird. Diese Einwände werden aber allesamt ignoriert.&#xA;&#xA;Das ist leider eine häufige Tendenz in der psychologischen Forschung: hat jemand für sich mit einer Theorie einen Namen gemacht, will derjenige diese Theorie natürlich nicht demontieren, selbst wenn Fakten dagegen sprechen. Und die Kritikerinnen haben keine so große Bühne.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:autismus" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">autismus</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a> <a href="/newstrujew/tag:wissenschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">wissenschaft</span></a> <a href="/newstrujew/tag:macht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">macht</span></a></p>

<p>Wer den Kontext nicht kennt, Simon Baron-Cohen ist für eine Reihe schädlicher Theorien zu Autismus verantwortlich. Diese sind allesamt auf überholten Stereotypen basiert, bekommen aber auch heutzutage weiterhin viel Beachtung und werden auch von ihrem Autor weiter verbreitet.</p>

<p>Wohlgemerkt ist das Problem nicht, dass diese Theorien aufgestellt wurden. Falsche Hypothesen sind normaler Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung. Das Problem ist, das heute noch gegen besseres Wissen an diesen Theorien festgehalten wird, zum Nachteil der Betroffenen.</p>

<p>Da gibt es beispielsweise die Behauptung, Autismus hätte etwas mit einer “zu männlichen” Gehirnstruktur zu tun. Nicht nur ist diese Arbeit auf überholten Geschlechterstereotypen basiert und rationalisiert diese auch noch. Sie wird als Ursache für die männliche Überrepräsentation unter Autist*innen geführt. Jedoch wird immer deutlicher, dass diese vor allem an den Diagnosen liegt, die Autistinnen oft verwehrt bleiben. Wird das berücksichtigt, scheint das Geschlechterverhältnis ausgeglichen.</p>

<p>Die Sache mit “Theory of Mind” geht ebenfalls auf Simon Baron-Cohen zurück. Die (fehlgeleitete) Behauptung hier ist, Autist*innen könnten nicht empathisch agieren, weil sie grundsätzlich nicht verstünden, was in anderen Menschen vor sich geht.</p>

<p>Hier gibt es viele Einwände seitens Autist*innen, die erklären, wie diese Behauptung auf falschen Annahmen basiert. Auch experimentelle Nachweise sind keineswegs so objektiv, wie gerne behauptet wird. Diese Einwände werden aber allesamt ignoriert.</p>

<p>Das ist leider eine häufige Tendenz in der psychologischen Forschung: hat jemand für sich mit einer Theorie einen Namen gemacht, will derjenige diese Theorie natürlich nicht demontieren, selbst wenn Fakten dagegen sprechen. Und die Kritiker*innen haben keine so große Bühne.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/autismus-mythen-oder-warum-simon-baron-cohen-keine-plattform-haben-sollte</guid>
      <pubDate>Sun, 30 Jan 2022 12:18:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gefüllte PET-Flaschen: Brandgefahr oder nicht?</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/gefullte-pet-flaschen-brandgefahr-oder-nicht</link>
      <description>&lt;![CDATA[#klimaschutz #mythen&#xA;&#xA;Jörg Kachelmann behauptet vehement, die Brandgefahr durch weggeworfene Flaschen wäre Quatsch. Ich fand die Fragestellung interessant und bin dem nachgegangen.&#xA;&#xA;In einer anderen Auseinandersetzung war klar, dass Kachelmann Unrecht hatte. Hier ist es nicht so eindeutig. Sind gefüllte PET-Flaschen nun eine Brandgefahr oder ist das bloß ein Mythos, wie es Kachelmann behauptet?&#xA;&#xA;!--more--Zunächst einmal stellen wir fest, dass eine volle Flasche eine Zylinderlinse ist. Dazu habe ich einen tollen Artikel gefunden. Demnach ist die Brennweite einer solchen Linse gleich dem Durchmesser der Flasche (nur für Strahlen nahe optischer Achse).&#xA;&#xA;In welchem Winkel müssten die Sonnenstrahlen also einfallen, damit der Brennpunkt am Boden ist?&#xA;&#xA;Skizze. Vom Flaschenmittelpunkt muss entlang des Sonnenstrahls der Abstand r zum Ende der Flasche und noch einmal 2r zum Boden zurückgelegt werden. Der kürzeste Abstand zum Boden vom Flaschenpunkt r. Zusammen mit dem Boden bilden diese beiden Linien ein rechtwinkliges Dreieck.&#xA;&#xA;Meiner holprigen Skizze kann man entnehmen, dass der Sinus dieses Winkels ⅓ ist. Also muss sich die Sonne etwa 19,5° über Horizont befinden. Das kommt bekanntlich jeden Tag zweimal vor.&#xA;&#xA;Die Flasche muss also definitiv nicht schweben, wie von Kachelmann behauptet. Sie muss immer noch in der Horizontalen im richtigen Winkel zur Sonne ausgerichtet sein, aber von 100 Flaschen fallen sicherlich einige &#34;richtig&#34;.&#xA;&#xA;Bleibt noch die Frage des Füllstandes, Flasche wird natürlich nie vollständig gefüllt sein. Oben wird also ein Stück der Linse fehlen. Das ist aber unerheblich, denn die Strahlen weit ab der optischen Achse kommen bei Zylinderlinsen ohnehin nicht im Brennpunkt an.&#xA;&#xA;Trotzdem muss die Flasche natürlich fast voll sein. Wie Kachelmann aber auf die Aussage kommt, dass nur ein bestimmter Füllstand zum Problem führen könnte, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.&#xA;&#xA;Allenfalls ist die Frage, ob im Brennpunkt genug Energie ankommt, um trockenes Gras zu entzünden. Aber genau das hat die Freiwillige Feuerwehr ja überprüft und bestätigt. Also gehe ich davon aus, dass volle weggeworfene Wasserflaschen tatsächlich eine Brandgefahr darstellen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:klimaschutz" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">klimaschutz</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a></p>

<p>Jörg Kachelmann behauptet vehement, die Brandgefahr durch weggeworfene Flaschen wäre Quatsch. Ich fand die Fragestellung interessant und bin dem nachgegangen.</p>

<p>In einer anderen Auseinandersetzung war klar, dass Kachelmann Unrecht hatte. Hier ist es nicht so eindeutig. Sind gefüllte PET-Flaschen nun eine Brandgefahr oder ist das bloß ein Mythos, wie es Kachelmann behauptet?</p>

<p>Zunächst einmal stellen wir fest, dass eine volle Flasche eine Zylinderlinse ist. Dazu habe ich <a href="https://www.ucke.de/christian/physik/ftp/lectures/Zylinderlinsen.pdf" rel="nofollow">einen tollen Artikel</a> gefunden. Demnach ist die Brennweite einer solchen Linse gleich dem Durchmesser der Flasche (nur für Strahlen nahe optischer Achse).</p>

<p>In welchem Winkel müssten die Sonnenstrahlen also einfallen, damit der Brennpunkt am Boden ist?</p>

<p><img src="https://pixelfed.de/storage/m/_v2/495313347312455455/a48ad3dc0-89cf68/srPhv3ZlMyzp/uczKNwVhO08VZO1GWmwvRG3TOlqxLawvaI6hegaf.png" alt="Skizze. Vom Flaschenmittelpunkt muss entlang des Sonnenstrahls der Abstand r zum Ende der Flasche und noch einmal 2r zum Boden zurückgelegt werden. Der kürzeste Abstand zum Boden vom Flaschenpunkt r. Zusammen mit dem Boden bilden diese beiden Linien ein rechtwinkliges Dreieck."></p>

<p>Meiner holprigen Skizze kann man entnehmen, dass der Sinus dieses Winkels ⅓ ist. Also muss sich die Sonne etwa 19,5° über Horizont befinden. Das kommt bekanntlich jeden Tag zweimal vor.</p>

<p>Die Flasche muss also definitiv nicht schweben, wie von Kachelmann behauptet. Sie muss immer noch in der Horizontalen im richtigen Winkel zur Sonne ausgerichtet sein, aber von 100 Flaschen fallen sicherlich einige “richtig”.</p>

<p>Bleibt noch die Frage des Füllstandes, Flasche wird natürlich nie vollständig gefüllt sein. Oben wird also ein Stück der Linse fehlen. Das ist aber unerheblich, denn die Strahlen weit ab der optischen Achse kommen bei Zylinderlinsen ohnehin nicht im Brennpunkt an.</p>

<p>Trotzdem muss die Flasche natürlich fast voll sein. Wie Kachelmann aber auf die Aussage kommt, dass nur ein bestimmter Füllstand zum Problem führen könnte, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.</p>

<p>Allenfalls ist die Frage, ob im Brennpunkt genug Energie ankommt, um trockenes Gras zu entzünden. Aber genau das hat die Freiwillige Feuerwehr ja überprüft und bestätigt. Also gehe ich davon aus, dass volle weggeworfene Wasserflaschen tatsächlich eine Brandgefahr darstellen.</p>
]]></content:encoded>
      <guid>https://paper.wf/newstrujew/gefullte-pet-flaschen-brandgefahr-oder-nicht</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Jun 2021 07:31:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Mythos vom kreativen Linkshändler</title>
      <link>https://paper.wf/newstrujew/der-mythos-vom-kreativen-linkshandler</link>
      <description>&lt;![CDATA[#wissenschaft #mythen&#xA;&#xA;Kennt ihr die Mär vom kreativen Linkshänder? Ich finde, es ist ein faszinierendes Beispiel fehlgeleiteter psychologischer Forschung, die es versäumt, den soziokulturellen Kontext zu berücksichtigen.&#xA;&#xA;In älteren Studien waren Linkshänder tatsächlich intelligenter und kreativer. Das hatte aber vor allem damit zu tun, dass zu der Zeit die meisten Linkshänder umgelernt wurden und dadurch nicht mehr als Linkshänder erkennbar waren. Wer wurde nicht umgelernt und konnte an einer solchen Studie teilnehmen? Vor allem Leute aus progressiven Familien.&#xA;&#xA;!--more--Also vergleicht man Linkshändler mit Rechtshändlern: erstere ausschließlich aus progressiven Familien, letztere als einen tatsächlichen Querschnitt der Bevölkerung. Und fertig ist der signifikant höhere Anteil von kreativen Menschen unter Linkshändern.&#xA;&#xA;Man hat sich auch rationale Erklärungen für den Effekt überlegt. Unterschiedliche Gehirnhälften haben unterschiedliche Zuständigkeiten! Wie wir heute wissen, sind sie aber sehr flexibel.&#xA;&#xA;Sobald die Idee in die Welt gesetzt wurde, entwickelte sie natürlich ein Eigenleben. Nun hatten Linkshänder auch noch den sozialen Druck, besonders kreativ zu sein. Und plötzlich hatte man tatsächlich mehr kreative Linkshänder. Theorie bestätigt sich!&#xA;&#xA;Das macht psychologische Forschung so kompliziert. Die Effekte, die man hier zu messen versucht, sind oftmals von deutlich stärkeren sozialen Faktoren überlagert. Und viel zu viele Studienergebnisse sind dementsprechend nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.&#xA;&#xA;Eine andere Richtung, aus der enorm viel zweifelhafte psychologische Forschung kommt, sind Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die allermeisten Studien bilden einfach den Ist-Zustand der Gesellschaft ab. Und werden dann als Rechtfertigung für just diesen Zustand genommen.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/newstrujew/tag:wissenschaft" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">wissenschaft</span></a> <a href="/newstrujew/tag:mythen" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">mythen</span></a></p>

<p>Kennt ihr die Mär vom kreativen Linkshänder? Ich finde, es ist ein faszinierendes Beispiel fehlgeleiteter psychologischer Forschung, die es versäumt, den soziokulturellen Kontext zu berücksichtigen.</p>

<p>In älteren Studien waren Linkshänder tatsächlich intelligenter und kreativer. Das hatte aber vor allem damit zu tun, dass zu der Zeit die meisten Linkshänder umgelernt wurden und dadurch nicht mehr als Linkshänder erkennbar waren. Wer wurde nicht umgelernt und konnte an einer solchen Studie teilnehmen? Vor allem Leute aus progressiven Familien.</p>

<p>Also vergleicht man Linkshändler mit Rechtshändlern: erstere ausschließlich aus progressiven Familien, letztere als einen tatsächlichen Querschnitt der Bevölkerung. Und fertig ist der signifikant höhere Anteil von kreativen Menschen unter Linkshändern.</p>

<p>Man hat sich auch rationale Erklärungen für den Effekt überlegt. Unterschiedliche Gehirnhälften haben unterschiedliche Zuständigkeiten! Wie wir heute wissen, sind sie aber sehr flexibel.</p>

<p>Sobald die Idee in die Welt gesetzt wurde, entwickelte sie natürlich ein Eigenleben. Nun hatten Linkshänder auch noch den sozialen Druck, besonders kreativ zu sein. Und plötzlich hatte man tatsächlich mehr kreative Linkshänder. Theorie bestätigt sich!</p>

<p>Das macht psychologische Forschung so kompliziert. Die Effekte, die man hier zu messen versucht, sind oftmals von deutlich stärkeren sozialen Faktoren überlagert. Und viel zu viele Studienergebnisse sind dementsprechend nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.</p>

<p>Eine andere Richtung, aus der enorm viel zweifelhafte psychologische Forschung kommt, sind Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die allermeisten Studien bilden einfach den Ist-Zustand der Gesellschaft ab. Und werden dann als Rechtfertigung für just diesen Zustand genommen.</p>
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      <guid>https://paper.wf/newstrujew/der-mythos-vom-kreativen-linkshandler</guid>
      <pubDate>Sun, 04 Apr 2021 18:46:41 +0000</pubDate>
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      <pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
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